Ende der Bauarbeiten in Sicht

Mündener Kreisel ist fast fertig

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Baustelle des Kreisverkehrs am Vogelsang: Während der Teil an der Einmündung des Galgenbergs (Vordergrund) bereits fertig ist, laufen derzeit die letzten Arbeiten im Bereich der Zufahrt vom Philosophenweg (oben im Bild).

Hann. Münden. Das wird die Autofahrer in Münden freuen: Ende Oktober/Anfang November soll der Kreisverkehr am Vogelsang in Hann. Münden befahrbar sein.

Nach dem Ende der Sanierungsarbeiten an den Hängen der Bundesstraße 80 und der Bundesstraße 496 verschwindet demnächst eine weitere Großbaustelle in Hann. Münden. Ende Oktober/Anfang November soll der Kreisverkehr am Vogelsang in Hann. Münden fertig sein. Das teilten Jutta Hodan, Vorstand der Kommunalen Dienste Hann. Münden (KDM), und Michael Merle vom Fachdienst Tiefbau der KDM mit.

Nachdem die Hälfte des Kreisels an der Einmündung Galgenberg bereits mit einer Asphaltdecke versehen ist, laufen diese Arbeiten jetzt für die andere Seite an der Einmündung des Philosophenweges. Nach Angaben von Michael Merle besteht die Straßendecke aus drei Schichten: der Trag-, Binder- und Deckschicht, die zuletzt aufgetragen wird. Hinzu kommen noch Pflasterarbeiten an den Gehwegen und den Parkflächen. Die Arbeiten seien im Zeitplan, sagte Merle.

Der Startschuss für das Projekt, das mit den Kanalbauarbeiten begann, war im März, seit Mai läuft die Umgestaltung der Kreuzung zum Kreisel. Ziel des Projektes ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern, vor allem auch mit Blick auf das neue Klinikum Hann. Münden. Der Vogelsang ist die wichtigste Verbindungsstraße zwischen dem Klinikum und der Mündener Innenstadt.

Zu den genauen Kosten für das Projekt konnte die Verwaltung noch keine Angaben machen, weil das Vorhaben noch nicht abgerechnet sei. Bei den Planungen wurde von Gesamtkosten in Höhe von rund 1,07 Millionen Euro ausgegangen, wobei Zuschüsse des Landes zu erwarten sind. Der Eigenanteil der Stadt wurde von der Verwaltung auf 185 000 Euro kalkuliert.

Das Kreiselprojekt ist politisch umstritten. Während sich die SPD für den Umbau der Kreuzung zu einem Kreisel als kostengünstig und verkehrspolitisch sinnvoll ausgesprochen hat, lehnte die CDU den Neubau eines Kreisverkehrs als verkehrspolitisch unnötig ab.

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