Investorenteam: Voraussichtlich werden 150 Arbeitsplätze geschaffen

Pläne für Wohnungen, Handel und Ärztehaus an Mündens ehemaliger Schmirgelfabrik

+
Steht seit langem leer: Die ehemalige Schmirgelfabrik C.F.Schröder in Neumünden. Ein Investorenteam will die Industriebrache wiederbeleben mit Handel, Wohnungsbau, Gastronomie und Dienstleistern.

Hann. Münden. Ein Investorenteam will das Gelände der ehemaligen Schmirgelfabrik C.F.Schröder in Neumünden neu nutzen. Etwa 150 Arbeitsplätzen sollen entstehen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Schmirgelfabrik C.F.Schröder im Stadtteil Neumünden wollen der Grundstückseigentümer, der Frankfurter Unternehmer Günter Rothenberger, und die VSP Development Consulting GmbH aus Hildesheim investieren. Projektentwickler Jens Gedamke sagte der HNA, das Investorenteam plane, auf dem rund 36.000 Quadratmeter großen Grundstück Wohnungsbau, Einzelhandel mit Gastronomie sowie Dienstleister anzusiedeln. Das Investitionsvolumen werde sich zwischen 22 Millionen und 24 Millionen Euro bewegen, es würden voraussichtlich etwa 150 Arbeitsplätze an dem Standort geschaffen, sagte Gedamke. Details zu den Betrieben könne er noch nicht nennen. „Sobald wir eine erste Planskizze erstellt haben, werden wir diese dem Rat von Hann. Münden vereinbarungsgemäß präsentieren.“

Ferner werde das Investorenteam ein Gutachten in Auftrag geben, um zu klären, wie sich das Konzept C.F. Schröder Areal auf den Einzelhandel in Hann. Münden auswirken wird. Das Gutachten werde noch dieses Jahr dem Rat vorgestellt. Für den Wohnungsbau hätten das Investorenteam und er als Projektentwickler bereits erste Gespräche mit dem Vorstand des Gemeinnützigen Bauvereins Münden geführt. Dieser habe erklärt, dass er sich ein Engagement auf dem C.F.Schröder Areal gut vorstellen könne.

Angesichts der Tatsache, dass das ehemalige Vereinskrankenhaus geschlossen wurde, sei darüberhinaus geplant, die nördlich des Areals gelegene Villa zu einem Ärztehaus umzubauen. Aufgrund der Größe der Villa von mehreren hundert Quadratmetern Mietfläche „können wir uns vorstellen, auch Freiberufler dort anzusiedeln.“

Thomas Kossert, Geschäftsführer der Weserumschlagstelle Hann. Münden Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH (WWS), ist überzeugt, dass Hann. Münden durch die Investition wirtschaftlich gestärkt wird. 

Archiv-Fotos von der Innenansichten des Geländes

C. F. Schröder - so sieht es heute aus

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.