Rundgang durchs Dorf

Geschichtsverein Scheden feiert sein 30-jähriges Bestehen

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Der Vorstand des Heimatkunde- und Geschichtsvereins Scheden: Foto v. links: Ingrid Lück, Walter Beuermann, Gudrun Bußmann (Birgit Beuermann fehlt).

Scheden. Banner an den Einfahrtstraßen von Scheden weisen darauf hin: Der Heimatkunde- und Geschichtsverein Scheden feiert am kommenden Sonntag, 18. September, sein 30-jähriges Bestehen.

Los geht es um 9.30 Uhr mit Bewegung und Informationen: Der Startpunkt zu einem interessanten Rundgang durch den Ort, geführt von Mitgliedern des Vereins, ist an der Schedebrücke in Niederscheden. Historische Punkte werden angelaufen, die Geschichten des Ortes erzählt. Dazu gehört natürlich die Geschichte rund um den Komponisten Johann-Joachim-Quantz, den berühmten Sohn Schedens, aber auch andere, die vielleicht nicht jeder kennt. Wassermühlen in der Schede im Ort werden vorgestellt, historische Häuser sowie deren Bewohner. Insgesamt 23 Punkte werden im Dorf angelaufen, zugehörige Bilder „von damals“ werden vor Ort zur Veranschaulichung gezeigt.

Aktualisiert um 15.10 Uhr

Die Route führt auch zum Museumshof, wo Ausstellungsstücke wie das „Rhönrad“ zu sehen sein werden: Otto Feick, Schlosser und Eisenbahner aus der Rhön, hatte sich dieses Sportgerät ausgedacht und entwickelte es zusammen mit Karl Stähly in Scheden zur Marktreife. In Scheden wurden die Rhönrader dann auch gebaut. Ate landwirtschaftliche Geräte und anderes mehr gibt es ebenfalls auf dem Museumshof. Auf einem Grundstück schräg gegenüber können die Teilnehmer eine laufende Wassermühle in Aktion erleben.

Die Jubiläumsfeier findet ab 12.30 vor der Gaststätte „Deutsche Eiche“ statt mit einem gemeinsamen Mittagessen mit Würstchen vom Grill. Für die musikalische Begleitung werden die „Brackenberger Musikanten“ sorgen, Sitzgelegenheiten in einem Zelt werden vorhanden sein. Interessierte können im Saal der „Deutsche Eiche“ in die Geschichte des Ortes eintauchen mithilfe einer Ausstellung, die der Verein aus seiner großen Sammlung zusammengestellt hat.

Diverse Bücher und alte Zeitungsausschnitte, Bilder aus vergangenen Tagen von Scheden, historische Fotos von Häusern, dem Bahnhof und der Eisenbahn werden dort zu sehen sein. Während die Eltern in der Ausstellung stöbern, können sich die Kinder in einer Hüpfburg austoben, eine Mohrenkopfschleuder steht bereit, und ein Glücksrad lockt mit kleinen Preisen. Aktuell üben die Kindergartenkinder der DRK Kindertagesstätte in Scheden eifrig tanzen: ihren Linedance, den sie an dem Tag vorführen werden. Der Ausklang ist nach dem Kaffeetrinken geplant. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

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