Schwächung des Wirtschaftsstandortes

Tourismusabgabe: Mündener Gilde sagt Nein

Hann. Münden. Der Vorstand der Mündener Gilde sagt Nein zum Fremdenverkehrsbeitrag. Das teilt der Verein, die Vertretung der Wirtschaft in der Dreiflüssestadt, in einer Presseerklärung mit.

Die Gilde nennt ihre „Globalziele“: Sie will den Wirtschaftsstandort Hann. Münden durch „gezielte Aktivitäten“ nachhaltig stärken. „Wir wollen unsere Ziele durch eine positive Grundeinstellung erreichen“, erklärt die Sprecherin der Leitungsteams der Gilde, Susann Knappe: „Wir wollen die Qualität unseres Handelns durch intensive Kommunikation ständig verbessern.“

Die Gilde sieht durch das Vorgehen der Stadt, die einen Fremdenverkehrsbeitrag einführen will, den Wirtschaftsstandort Hann. Münden geschwächt.

Umlagen und Abgaben seien im niedersächsischen Vergleich ähnlicher Kommunen in der Spitzengruppe. Weitere Abgaben erhöhten diesen Nachteil und seien deswegen zu vermeiden.

Knappe: „Diese Ansicht teilt auch die IHK.“ Die Gilde sehe den „gefühlten“ Schaden durch Widerstand und innere Resignation enorm hoch. „Wir erwarten ein klares Zeichen von Rat und Stadt, den Beschluss zu überdenken und anders als bisher mit diesen Gedanken und Gefühlen der Menschen umzugehen“, so Knappe. 

Rubriklistenbild: © Schmidt

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