59-Jähriger schwer verletzt - wirtschaftlicher Totalschaden

Wohnmobil-Unfall bei Münden: Fahrer war mit knapp 3 Promille unterwegs

Hann. Münden. Nach dem Unfall am Freitagabend zwischen Lutterberg und Hann.Münden steht fest: Der Fahrer aus Schweden stand nach Angaben der Polizei erheblich unter Alkoholeinfluss.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 59-jährigen Fahrer einen Wert von 2,82 Promille. Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Schwede auf dem Weg Richtung Münden vermutlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung zunächst nach rechts von der Straße ab und touchierte anschließend einige Leitpfosten und Warnschilder.

"Vermutlich aufgrund der erhöhten gefahrenen Geschwindigkeit und einer in Höhe der Unfallstelle vorhandenen Erhöhung der Böschung hob das Gefährt Zeugenaussagen zufolge kurzzeitig komplett ab, touchierte seitlich mehrere Bäume und stürzte dann schließlich weiter den steilen Abhang hinunter, bis es nach circa 20 Metern zum Stehen kam", so Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. 

An dem Wohnmobil entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Höhe des Gesamtschadens wird auf 7000 Euro geschätzt. Der 59 Jahre alte Fahrer aus Schweden wurde schwer verletzt in das Kasseler Klinikum gebracht. Der zuständige Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Göttingen ordnete die Entnahme einer Blutprobe sowie die Beschlagnahmung des schwedischen Führerscheines an. 

Für die komplizierte Bergung des Wohnmobils aus dem steilen Gelände musste die B 496 bis gegen 2 Uhr in der Nacht in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Es waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hann. Münden und Staufenberg mit insgesamt 24 Kräften, mehrere Rettungswagen und Streifenwagen der Polizei Hann. Münden sowie der Göttinger Autobahnpolizei im Einsatz.

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Rubriklistenbild: © Feuerwehr Hann. Münden /Rasche

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