WMU und Schedetal Folien GmbH knüpften Kontakte zu afrikanischen Ländern

Die Hauptstadt war diese Reise wert - Mündener Unternehmen in Berlin

Hartwig Fischer

Hann. Münden/Berlin. Für zwei heimische Unternehmen, die Schedetal Folien GmbH und die Weser-Metall-Umformtechnik (WMU), hat sich der Besuch in Berlin gelohnt.

Vertreter der Mündener Firmen waren kürzlich der Einladung des CDU-Wahlkreisabgeordneten Hartwig Fischer (Göttingen) in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft in Berlin gefolgt. Motto: Afrika trifft Business.

WMU-Geschäftsführer Rolf Klaas und Kaufmännischer Leiter Jörg Wittling führten Gespräche mit Mitarbeitern der namibischen Botschaft. Das Unternehmen, das in der Autozulieferer- und Elektroindustrie tätig ist, hat in dem Ort Walvisbay in Namibia einen weiteren Betrieb.

Dort stellen 52 Frauen und Männer nach „deutschem Qualitätsstandard“, wie Klaas betont, Teile für die Automobil- und Elektroindustrie her. Die Produkte werden per Schiff nach Bremerhaven gebracht und von Deutschland aus auf dem europäischen Markt vertrieben.

Schedetal Folien-Chef Klaus Altmann und sein Sohn Nils Altmann nutzten die Plattform, um sowohl Kontakte zu Firmen innerhalb Deutschlands zu knüpfen als auch um Geschäftsbeziehungen zu afrikanischen Ländern anzubahnen. Der Betrieb mit rund 20 Mitarbeitern fertigt Abdichtungsbahnen aus Kunststoff unter anderem für Dächer, Tunnel, Mülldeponien, Schwimmbäder und Teiche.

Der Abgeordnete Hartwig Fischer und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Göttinger und Berliner Büro hatten das Treffen zum dritten Mal organisiert. Vertreter aus 44 afrikanischen Länder waren eingeladen.

Ziel des Kontaktaustauschs sei es, so der Afrikapolitker, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass deutsche Unternehmen in dem Kontinent investieren. So entstünden Arbeitsplätze und der Lebensstandard der Menschen werde verbessert. (kri)

Foto: Archiv

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