Urteil angenommen

Kinderpornografie: Es bleibt beim Urteil mit Haft auf Bewährung

Hann. Münden. Ein 34-jähriger Mann aus dem Altkreis Münden, der vom Mündener Amtsgericht wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Foto- und Videodateien zu einer sechsmonatigen Haftstrafe auf Bewährung und zu einer Geldbuße von 4800 Euro verurteilt worden war, hat das Urteil angenommen.

Er hat auf Rechtsmittel verzichtet. Das teilte das Amtsgericht Hann. Münden auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der kinderlose und ledige EDV-Mitarbeiter gezielt im Internet nach Seiten mit kinderpornografischen Inhalten gesucht und sie auf seinen Computern auch gespeichert hat.

188 Bild- und Videodateien 

Es handelte sich um 188 Bild- und Videodateien. Unter dem Material seien auch Vergewaltigungszenen zu sehen gewesen, sagte Richter Dr. Wilfried Kraft während der Verhandlung. Zugunsten des Angeklagten wertete er, dass der 34-Jährige bisher unbestraft, also Ersttäter, sei.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten - ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung - gefordert und eine Geldbuße von 1500 Euro. Der Verteidiger hielt eine Geldstrafe für angemessen.

Der Mann war im Zuge von Ermittlungen gegen einen Anbieter von kinder- und jugendpornografischen Bildern in Osnabrück ins Visier der Polizei geraten. (ems)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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