Landkreis Göttingen bekommt rund 75 000 Einwohner mehr

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Der neue Landkreis Göttingen: Die beiden niedersächsischen Landkreise Göttingen und Osterode verbinden sich heute. Ursprünglich war bei der Neuordnung sogar eine Dreier-Fusion mit dem Kreis Northeim im Gespräch.

Dem Landkreis Göttingen gehörten bisher die drei Städte Göttingen, Hann. Münden, Duderstadt, die drei Samtgemeinden Dransfeld, Gieboldehausen, Radolfshausen, die vier Gemeinden Friedland, Gleichen, Rosdorf, Staufenberg sowie die Flecken Adelebsen und Bovenden an.

Mit dem heutigen Stichtag, 1. November, erweitert sich der Landkreis Göttingen um den vormaligen Landkreis Osterode mit den zugehörigen Städten Osterode am Harz, Herzberg am Harz, Bad Lauterberg im Harz sowie Bad Sachsa im Harz. Außerdem gehören nun die Samtgemeinden Hattorf am Harz und Walkenried sowie die Gemeinde Bad Grund und das gemeindefreie Gebiet Harz zum fusionierten Landkreis Göttingen.

Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Göttingen, Teile der Verwaltung des Lankkreises werden aber auch in der Stadt Osterode am Harz geführt.

Mehr Fläche und Einwohner

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Die Bevölkerungszahl wächst durch die Fusion von derzeit 248 249 Einwohnern auf 322 616 Einwohner. Die Gesamtfläche wächst auf circa 1754 Quadratkilometer an.

Der neue Landkreis bekommt kein einheitliches Kfz-Kennzeichen. Nach wie vor sind neben dem Kürzel GÖ auch OHA, HMÜ und DUD als Kennzeichen möglich. Alle Kreiseinwohner haben auch künftig die Wahlfreiheit. (uko)

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