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Langer Stau nach Lastwagenunfall auf der A7 Richtung Norden

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Hann. Münden. Weil ein Lastwagen nach einem Unfall große Mengen Dieseltreibstoff verloren hat, musste die Autobahn 7 bei Hann. Münden ab Freitagmorgen in Richtung Norden voll gesperrt werden. Am Nachmittag wurde die Sperrung wieder aufgehoben, der Stau löste sich allerdings erst am Abend auf.

Wegen der Vollsperrung floss der Verkehr am Abend zwischen Hann. Münden-Lutterberg und dem Dreieck Drammetal etwa zehn Kilometer nur stockend. Grund war laut Polizei, dass die Fahrer von den Umleitungsstrecken wieder auf die Autobahn auffuhren. Gegen 21 Uhr waren alle Strecken wieder frei.

Laut Polizei war es zu dem Unfall gekommen, als ein 46-jähriger Lastwagenfahrer mit seinem Fahrzeug kurz vor der Werratalbrücke in Richtung Norden gegen die Leitplanke gefahren war. Dabei riss der Diesel-Tank auf. 500 Liter Treibstoff liefen aus und verteilten sich über alle drei Spuren. Der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt.

Bilder vom Unfallort

Am Nachmittag wurde gemeldet, dass die Reinigungsarbeiten abgeschlossen seien und die Vollsperrung gegen 15.15 Uhr aufgehoben wurde. Zunächst hatte es noch geheißen, dass die Sperrung das gesamte Wochenende bestehen bleiben solle. Man hatte vermutet, dass wegen der dichten Ölspur die Fahrbahn abgefräst und eine neue Asphaltschicht aufgetragen werden müsse. Das stellte sich jedoch als falsch heraus.

Wegen der Sperrung auf der Autobahn waren auch die Umleitungsstrecken rund um Hann. Münden und Staufenberg am Freitag komplett überlastet. Und auch auf den Autobahnen rund um Kassel sowie in großen Teilen des Innenstadtbereichs rollte der Verkehr kaum noch.

Aktualisiert um 21.15 Uhr

Nach Angaben der Autobahnpolizei wurde der Verkehr in Richtung Hannover bereits an der Anschlussstelle Kassel-Nord abgeleitet. Es staute sich zeitweise zurück bis zum Dreieck Kassel-Süd. Auch im Kasseler Stadtgebiet kam es dadurch zu Behinderungen. (dpa/ems/dob/mak)

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