Mahnwachen erinnerten an Reaktor-Katastrophe in Fukushima

Fünf Jahre nach der verheerenden Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima haben am Freitag in Hann. Münden und Dransfeld Atomkraftgegner an die Folgen der massiven Strahlenfreisetzung erinnert.

In Münden waren Aktivisten der Arbeitsgruppe Öko-Strom auf dem Kirchplatz (Foto unten), um Flagge zu zeigen. Mahnwache auch vor der St.-Martini Kirche in Dransfeld (links). Gemeinsam gedachten die Atomkraftgegner der 20 000 Opfer des verheerenden Tsunamis und der atomaren Katastrophe durch die einsetzende Kernschmelze im Kernkraftwerk. „Die japanische Regierung hält ziemlich dicht, was die Anzahl der Folgeerkrankungen angeht. Doch es ist bekannt, dass in dem betroffenen Radius um Fukushima herum die Häufung der Krebsfälle speziell bei Kindern seither erheblich angestiegen ist. Wir stehen hier, völlig parteiunabhängig, weil wir uns Sorgen machen. Bei einem Störfall in Grohnde wären wir ebenfalls im Sperrgebiet“, so Mitorganisator Ernst Achilles-Wengel. (ymh/awe) Fotos: Hild/Welch

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