Septembersonne rettet die Badesaison

Badespaß im Hochbad in Hann. Münden: Die Septembersonne verbesserte die Besucherbilanz, auch im Erlebnisbad in Dransfeld. Foto: Archiv

Hann.Münden/Dransfeld. Weniger Besucher als im vorigen Jahr hatten die Freibäder in Münden und Dransfeld. Sonne im September verbesserte aber die Bilanz.

Das sonnige Wetter im September hat den Freibädern im Altkreis Münden in einer eher durchwachsenen Saison zum Abschluss gute Zahlen beschert. So kamen in den zweieinhalb Septemberwochen rund 7000 Badegäste ins Mündener Hochbad, das teilte Carsten Linke von den Versorgungsbetrieben Hann. Münden (VHM) mit, die das Bad betreiben.

Wie das Mündener Bad hatte auch das Erlebnisbad in Dransfeld seine Saison im September verlängert. Rund 5300 Besucher kamen im September, teilte Matthias Corde mit, Leiter des Bades in Dransfeld. Die meisten in der Verlängerungszeit. Ursprünglich sollte das Bad am 4. September schließen, hatte dann aber bis zum 14. geöffnet. Das habe sich gelohnt, sagte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers. Über 7000 Euro nahm das Bad in dieser Zeit ein. In Münden war am 18. Schluss, ursprünglich sollte die Saison am 11. enden. Insgesamt war der Sommer 2016 eher unbeständig.

Seit Saisonbeginn Anfang Mai kamen rund 51 500 Besucher in das Mündener Bad. Der Sommer des vergangenen Jahres brachte rund 55 000 Badegäste, 2014 war es 48 000. Davor lagen die beiden „Superjahre“ mit 63 000 und 66 000 Besuchern. Angaben zu den Einnahmen 2016 konnten die VHM noch nicht machen, weil die Abrechnungen noch nicht abgeschlossen seien, teilten die VHM mit. 2015 lagen die Einnahmen bei rund 104 000 Euro, 2014 bei 91 000.

Das Erlebnisbad in Dransfeld erlöste 2016 rund 65 000 Euro. Damit sei die Saison „nicht gut und nicht schlecht“ gewesen, so Eilers. Zum Vergleich: Voriges Jahr waren es 74 000 Euro gewesen, 2014 lagen die Einnahmen aber nur bei 54 000 Euro. 2016 kamen rund 40 000 Besucher, 2015 48 000 und 2014 rund 37 000, teilte Badleiter Corde mit.

Beide Bäder benötigen Zuschüsse. Beim Erlebnisbad sind es zwischen 140 000 und 160 000 Euro pro Jahr, die VHM wollten dazu keine Angaben machen. (ems)

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