50 Erstklässler der Grundschule Dransfeld erhielten gestern Sicherheitswesten

Sicher auf dem Schulweg

Zur Sicherheit: 50 Mädchen und Jungen der beiden ersten Klassen der Grundschule Dransfeld mit ihren neuen Sicherheitswesten. Das Bild zeigt die Grundschüler mit Schulleiterin Stephanie Bachmann (im Vordergrund) sowie im Hintergrund (von links) Lehrerin Sonja Riedel, Klaus Ulbricht (Verkehrswacht Münden), Ronny Janke (ADAC), Polizeioberkommissar Volker Grube, Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers, Barbara Jendrysik (ADAC) und Lehrerin Lena von Schenckendorff. Foto: Siebert

Dransfeld. „Ganz schön helle“ ist das Motto der Aktion des ADAC Niedersachsen/Sachsen Anhalt, der Polizei und der Post DHL, die gestern die zwei ersten Klassen der Grundschule Dransfeld mit 50 Sicherheitswesten ausgestattet haben. Landesweit erhalten 70 000 Erstklässler die Sicherheitswesten, bundesweit sind es 750 000.

Eingebettet in ein nettes Unterhaltungsprogramm mit Gesang, gestaltet von den ersten und zweiten Klassen der Schule, fand die Übergabe statt.

„In der Dämmerung oder in der Dunkelheit sind Kinder mit den gelben, reflektierenden Westen schon ab etwa 140 Meter Entfernung sichtbar.“

BARBARA JENDRYSIK, ADAC

Als Gäste begrüßte Schulleiterin Stephanie Bachmann die ADAC-Mitarbeiterin Barbara Jendrysik, den „Gelben Engel“ vom ADAC Straßendienst Ronny Janke, Dransfelds Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers, Klaus Ulbricht von der Verkehrswacht Münden und Polizeioberkommissar Volker Grube, der Ansprechpartner für alle Schulen und Kindergärten im Altkreis Münden.

Volker Grube appellierte an die Kinder, die Sicherheitswesten nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch draußen in der Freizeit zu tragen. „Die Westen sehen nicht nur cool aus, sie schützen Euch auch“, sagte er dazu. Die leuchtend gelben, reflektierenden Westen mit Kapuze und den Verkehrsdetektiven Felix und Frieda auf dem Rückenteil, machen Kinder vor allem in der dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg und in der Freizeit sichtbarer. Verkehrsteilnehmer können Kinder mit einer Sicherheitsweste früher erkennen und rechtzeitig reagieren.

„In der Dämmerung oder in der Dunkelheit sind Kinder mit den gelben, reflektierenden Westen schon ab etwa 140 Meter Entfernung sichtbar“, erklärte Barbara Jendrysik. Als Vergleich nannte sie dunkel gekleidete Kinder, die erst aus 25 Metern zu erkennen sind. Zusammen mit Tristan aus der zweiten Klasse und Mathias Eilers machte Grube ein Taschenlampen-Experiment, in dem er eindrucksvoll veranschaulichte, wie man mit und ohne Weste zu erkennen ist.

Wettbewerb

ADAC-Mitarbeiterin Barbara Jendrysik erwähnte noch einen Wettbewerb, an dem die Kinder, die Westen tragen, teilnehmen und 500 Euro für die Klasse gewinnen können. (zpy)

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