100 Freiwillige im Einsatz

Übung in der Kindertagesstätte - Staufenberger Feuerwehren probten den Ernstfall

Landwehrhagen. Mit einer unangekündigten Großübung rief ein ausgelöster Notruf am Samstagnachmittag die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Landwehrhagen, Lutterberg, Sichelnstein, Speele und Spiekershausen in die Kindertagesstätte Landwehrhagen.

Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes probten den Ernstfall. Ortsbrandmeister Benjamin Liese und Frank Strehl von der Freiwilligen Feuerwehr Landwehrhagen hatten sich das Übungsszenario ausgedacht.

Staufenberger Feuerwehren probten den Ernstfall

Ausgangslage nach der Alarmierung um 14:54 Uhr war ein Brand im Bereich der Küche. Im Gebäude sollte sich noch eine unbekannte Anzahl von Personen befinden. Dichter, künstlicher Nebel behinderte die Sicht im Innenraum und erforderte das Tragen von Atemschutzmasken. Gruppenführer Marvin Stöbener war als Erster am Einsatzort und leitete den Übungseinsatz. Aus Uschlag kam der Einsatzleitwagen zum Einsatz.

Tatsächlich mimten sieben Statisten vom DLRG Niestetal die Unfallopfer mit Rauchvergiftung, Verbrennungen und offenen Wunden. Extra für derartige Aufgaben ausgebildet, spielten sie ihre Rollen täuschend echt. Die Einsatzkräfte hatten bei der Bergung und Erstversorgung allerhand zu tun, die aufgewühlten Opfer zu beruhigen.

Zur Wasserversorgung wurden zwei unterschiedliche Wasserleitungen gelegt.

Dafür rückte die Kreisbereitschaft mit dem Einsatzwasserförderungstrupp aus Adelebsen, Scheeden, Hemeln und Sichelnstein an, mit über 3-km-langem Schlauchmaterial. Neben der Wasserzufuhr von dem Hydranten am Löschteich an der Oberen Dorfstraße über den Sandweg wurde eine zweite Versorgungsstrecke vom Feuerwehrgerätehaus über den Bohlweg und der Gartenstraße gelegt.

Gemeindebrandmeister Stefan Kuhn und die Organisatoren waren zufrieden mit dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Derartig aufwändige Übungen seien wichtig, die Ehrenamtlichen für den Ernstfall mit möglichst realen Umständen zu konfrontieren. Der Rettungsdienst ASB Hann. Münden war ebenfalls am Einsatzort.

Rubriklistenbild: © Kuri

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