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Arbeit für ländlichen Raum

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Führung: Annemarie Feuring (Mitte) aus Deisel führte die Teilnehmer durch den von Fachwerk geprägten Trendelburger Stadtteil.  Fotos: Vossen
Führung: Annemarie Feuring (Mitte) aus Deisel führte die Teilnehmer durch den von Fachwerk geprägten Trendelburger Stadtteil. Fotos: Vossen

Deisel. Die Hessische Akademie der Forschung und Planung im ländlichen Raum (HAL) hatte jetzt erstmals zu einer Mitgliedervesammlung in Nordhessen eingeladen. Mehr als dreißig Teilnehmer trafen sich am Freitag im Gäste-Haus Temme des Trendelburger Stadtteils Deisel. Auf dem Programm standen unter anderem Vorträge und eine Aussprache über die Zukunft der HAL.

Sie ist eine Plattform für den Erfahrungsaustausch von Fachleuten und Einrichtungen, die Planung und Forschung im ländlichen Raum betreiben, anregen, bündeln und fördern, um zur Verbesserung der Lebensgrundlagen im ländlichen Raum beizutragen.

„Der demographische Wandel und seine Auswirkungen ist eine zentrale Herausforderung. Die ländlichen Räume sind überproportional betroffen“, stellte Vorsitzender Professor Dr. Siegfried Bauer (Justus-Liebig-Universität Gießen) fest. Es gelte, die richtigen Antworten darauf zu finden. Der demographische Wandel und die Möglichkeiten auf den damit einhergehenden Gebäudeleerstand zu reagieren, war dann auch eines der Vortragsthemen. Die Entwicklung der Energiewende, Wasser, Lärm und soziale Netzwerke könnten zukünftig Themen für Arbeitskreise und Vorträge werden, regten einige der Teilnehmer an.

Im Rahmen der Jahresberichte und Vorstandswahlen wurden neue korrespondierende Mitglieder aufgenommen. Darunter Christiane Sasse, Landschaftsarchitektin aus Lamerden, und Franz-Josef Bauer von der Bauakademie Grebenstein. Die Veranstaltung, an der auch die Bürgermeister Ullrich Otto (Bad Karlshafen) und Andreas Dinges (Calden) teilnahmen, wurde von Harald Schmidt, Leiter des Tourismusbüros in Trendelburg und Vorsitzender des Redaktionsauschusses für die HAL-Mitteilungen, in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Deisel organisiert.

Gästehaus Temme

Stellvertretend für Bürgermeister Kai-Georg Bachmann, der aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, stellte Schmidt die Gemeinde Trendelburg und das Projekt historisches Gästehaus Temme vor. HINTERGRUND

Von Ingrid Vossen

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