Schützenfest mit Tradition im Glaubenskampf

Zum Auftakt ein großer Zapfenstreich

Musikalischer Einmarsch: Der Musik- und Spielmannszugs Langenthal. Foto:  G. Hoffmann

Langenthal. Auf eine lange Tradition kann das Schützenfest Langenthal zurückblicken. Kämpften einst hessische Protestanten gegen westfälische Katholiken, steht heute der Spaß im Vordergrund.

Das 61. Schützenfest nach 1955 wurde am Samstag feierlich eröffnet. Anders als sonst üblich wurde dabei der Große Zapfenstreich nicht zum Ende der Veranstaltung zelebriert, sondern (fast) an ihrem Anfang.

Nach dem Einschießen des Schützenfestes am Schützenteich verlagerte sich das Geschehen zum Festplatz, wo das Fest vom Vorsitzenden Frank Henze gemeinsam mit Klaus-Rüdiger Herrmann eröffnet wurde. Letzterer war in doppelter Funktion anwesend. Mit Mütze als 2. Vorsitzender der Schützen, ohne Mütze als Ortsvorsteher und in Vertretung für die städtischen Gremien. Dieser „Funktionswechsel“ gelang ihm fließend und gekonnt.

Der Große Zapfenstreich wurde von den Schützen gemeinsam mit dem Musik- und Spielmannszug Langenthal abgehalten. Feierlich marschierte man in einem Fackelzug in die Festhalle ein und folgte dort dem militärischen Zeremoniell. Dazu wurden die Lichter in der Halle gedämpft, was die Stimmung des Augenblicks noch verstärkte.

Danach ging es dann allerdings - unterstützt von der Band Enjoy - entspannt mit dem Feiern weiter, denn Frank Henze verabschiedete Schützen und Musiker mit dem lockeren Befehl „Zum gemütlichen Abend weggetreten!“

Ehrungen

Matthias Volkmer, Vorsitzender des Musik- und Spielmannszugs Langenthal, hatte bereits zuvor Ehrungen ausgesprochen. Thomas Alberding wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, in deren Zeit er stets das Tenorhorn gespielt hat.

Horst Bönning ist bereits seit 50 Jahren im Musik- und Spielmannszug, 20 Jahre davon im Vorstand. Er spielt das Flügelhorn. (zgi)

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