Polizei musste eingreifen - Ermittlungen wegen Nötigung und Beleidigung

Zahlungsunwillige Fahrgäste sorgten für Bus-Verspätung

Bad Karlshafen. Drei 24, 25 und 29 Jahre alte Männer sorgten am Montagmittag mit ihrem ungebührlichen Verhalten in einem Linienbus in Bad Karlshafen-Helmarshausen für eine unfreiwillige 40 minütige Verspätung im öffentlichen Personen- und Nahverkehr.

 Erst mit Eintreffen und auf Veranlassung von Beamten der Hofgeismarer Polizeistation verließen die drei Männer den Linienbus, der daraufhin seine Fahrt mit den übrigen Fahrgästen in Richtung Hofgeismar fortsetzen konnte.

Wie die Hofgeismarer Polizisten berichten, waren sie gegen 11.30 Uhr über den stehenden Linienbus an der Haltestelle „Krankenhaus“ in Helmarshausen informiert worden. Am Einsatzort berichtete der Fahrer, dass die drei Männer keine Fahrscheine für die Fahrt nach Hofgeismar lösen wollten. Sie hatten ihm zu verstehen gegeben, kein Geld dabei zu haben. Als er die Mitnahme verweigerte, haben sie sich an ihm vorbei in den hinteren Teil des Busses begeben und dort Platz genommen. Wie die anderen Fahrgäste bestätigten, haben die drei Männer dem Fahrer und auch Fahrgästen gedroht, sie beleidigt und die Mitnahme ohne Fahrschein gefordert. Auch die Beamten mussten die Männer erst mehrfach auffordern, den Bus zu verlassen, bevor dieser schließlich seine Fahrt fortsetzen konnte. Die beiden aus Syrien stammenden und in Bad Karlshafen untergebrachten Brüder sowie der 29 Jahre alte Algerier, der in Grebenstein wohnt, müssen sich nun wegen des Verdachts der Nötigung, Beleidigung und Erschleichen von Leistung verantworten´

Rubriklistenbild: © dpa

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