Neuer Standort für ein altes Familienunternehmen

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Familienunternehmen in fünfter Generation: Dietmar und Viola Tölle freuen sich, dass Tochter Ines das Unternehmen übernommen hat. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Lebensgefährten Matthias Kötter.

Hofgeismar. Die Anfänge des Bestattungsinstitutes Tölle liegen im vorletzten Jahrhundert. 1892 noch als Stellmacherei und Tischlerei gegründet, verlegte das Familienunternehmen im Laufe der Jahre seinen Schwerpunkt.

Ab 1956 übernahm man zusätzlich auch Bestattungen, die ab 2008 zum alleinigen Tätigkeitsfeld des Unternehmens wurden. In diesem Jahr zog das Bestattungsinstitut um und eröffnete neue Geschäftsräume in der Willy-Brandt-Straße 22 in Hofgeismar.

„Die alten Räume in der Innenstadt waren einfach zu klein geworden“, erklärt Dietmar Tölle, Seniorchef des Unternehmens, warum ein Neubau notwendig geworden war. „Zunächst haben wir uns überlegt, ob wir die alten Räume umbauen, doch dann haben wir uns für einen Neubau im Gewerbegebiet entschieden.“ 2011 fing man mit den ersten Planungen an, Anfang 2015 war schließlich Baubeginn. Einen Bauplatz im Gewerbegebiet an der Grebensteiner Straße hat die Familie abgelehnt. Zwar wäre die Lage dort auch bestens geeignet gewesen, aber da noch nicht sicher ist, welche Unternehmen sich dort ansiedeln könnten, verzichtete die Familie Tölle darauf.

Praktisch und ansprechend

Nach einem Jahr Bauzeit waren die Arbeiten für die neuen Geschäftsräume abgeschlossen. Die Familie hat großen Wert darauf gelegt, die Räume praktisch aber auch ansprechend zu gestalten.

So ist auf dem 2700 Quadratmeter großen Grundstück ein Gebäude entstanden, das neben getrennten Büro- und Besprechungsräumen auch ein großes Foyer, einen Ausstellungsraum, Sozialräume, Lager für Dekorationsmaterial und Räumlichkeiten für die hygienische Versorgung und Kühlung der Verstorbenen enthält. Zudem wurden zwei Räume geschaffen, in denen die Angehörigen von den Verstorbenen in aller Ruhe noch einmal Abschied nehmen können. Die Scheiben dieser Räume sind satiniert, so dass niemand den stillen Moment der Abschiednahme durch neugierige Blicke stören kann. Auch in den Beratungsräumen will man die Privatsphäre der Kunden schützen und hat die Fensterscheiben dort verspiegelt, so dass man zwar hinaus, aber niemand hineingucken kann.

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PDF der Sonderseite Bestattungen Tölle

„Uns war es sehr wichtig, die Räume hell und freundlich zu gestalten“, betont Ines Tölle. Sie hat im vergangen Jahr das Unternehmen übernommen und leitet es nun als gelernte Bestattungsfachkraft in der fünften Generation. Darüber hinaus legte man Wert auf ausreichend Parkplätze samt Behindertenparkplatz und Barrierefreiheit für alle Besucher. Dies wurde sogar bei der Gästetoilette umgesetzt.

Beim Bau wurden überwiegend Handwerker aus der Region eingesetzt. Deren Arbeit lobt Ines Tölle besonders: „Alle Gewerke haben sehr gut zusammen gearbeitet und unsere Wünsche bestens umgesetzt. Dafür ein großes Dankeschön!“ (zgi)

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