Umzug wegen Flüchtlingsunterkunft

Calden: Fallschirmsprungbetrieb soll ab April wieder laufen

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Calden. Die Firma Aero-Fallschirmsport beginnt bereits in diesem Winter mit ihrer Umsiedlung Richtung Ehrsten an das Süd-West-Ende des alten Flugplatzes in Calden. Das ist nötig, weil das jetzige Gebäude zur Flüchtlingsunterkunft wird.

Bis wann das Unternehmen umgesiedelt sein soll, ist noch unklar. Den Sprungbetrieb will Aero gerne zur nächsten Saison wieder regulär aufnehmen.

„Wir können noch keinen konkreten Zeitpunkt für den Umzug nennen, da natürlich im Winter viel vom Wetter abhängt und noch Anträge wegen des Neubaus gestellt werden müssen“, erklärt Aero-Geschäftsführer Matthias Maushake.

Die Fallschirmsprungsaison geht jährlich von April bis Oktober. Die Umsiedelung fällt also nicht in die Sprungsaison, nur der Bürobetrieb und die Fallschirmwerkstatt sind dann von dem Umzug betroffen.

„Zur Zeit haben wir ja kein Publikumsverkehr mehr, aber im kommenden Jahr möchten wir wieder den Sprungbetrieb regulär aufnehmen“, sagt Maushake.

Die Fallschirmspringer fliegen zwar nicht mehr vom alten Flugplatz los, sondern starten vom Kasseler Airport, als Landeplatz für die Springer ist aber der alte Flughafen vorgesehen.

Durch die Masse an Flüchtlingen war der Landebetrieb behindert worden. Auch vor dem Bürogebäude halten sich die Asylsuchenden oft auf.

Zur Zeit wird entlang aller Firmenzfahrten am alten Flugplatz ein 350-Meter langer Maschendrahtzaun gebaut, der die Menschenströme kanalisieren soll.

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