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Fieseler Storch versteckt im Hangar - Geld für Ausstellungshalle fehlt

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Kassel / Calden. Der Fieseler Storch könnte zu einem Publikumsmagneten werden. Noch steht er allerdings nahezu unbemerkt in einem Hangar am alten Flughafen Kassel-Calden.

Der Förderverein, der bereits eine sechsstellige Summe für die Komplettsanierung der Rarität aus dem Jahr 1943 investiert hat, will nach wie vor eine Ausstellungshalle für den Storch bauen. Doch dafür muss noch in diesem Jahr eine Entscheidung fallen. „Sonst sind die möglichen Fördermittel weg“, sagt der Vorsitzende des Vereins, Hartmut Fischer.

1,3 Millionen Euro würde der Bau der Halle kosten. In der sollen neben dem Storch auch andere Exponate aus der Kasseler Luftfahrtgeschichte ausgestellt werden. Eine einsehbare Werkstatt, ein Restaurant mit Dachterrasse und ein Abenteuerspielplatz gehören zum Konzept.

Die Hälfte des Geldes habe man durch Zusagen von Sponsoren zusammen, sagt Fischer, ein geeignetes Grundstück gebe es auch. Sogar die Zusage der EU über die Förderfähigkeit des Projekts liege bereits vor. Gemeinsam mit dem Regionalmanagement hat der Verein die nötigen Unterlagen zusammengetragen.

Der Fieseler Storch im RegioWiki

650 000 Euro könnten schon bald fließen. Alles steht und fällt jetzt mit einer Bürgschaft für das Projekt. „Die wird nur anerkannt, wenn sie von der öffentlichen Hand übernommen wird“, sagt Hartmut Fischer. Bei der Stadt Kassel verweist man auf die Auflagen durch den Schutzschirm des Landes. Deshalb könne man die Bürgschaft nicht übernehmen. Der Verein hofft jetzt auf Regierungspräsident Walter Lübcke. Der wolle an einem runden Tisch mit Stadt und Land für eine Klärung sorgen.

Nach Angaben des Vereins ist das Interesse an dem Storch enorm. Nahezu täglich gebe es Anfragen aus England, Frankreich, den USA, Japan und auch aus China. Viele Menschen wollen das legendäre Flugzeug sehen. Es gebe auch Anfragen von Museen, die den Storch ausleihen wollen.

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