Frank Thonicke über den Kasseler Flughafen

Kommentar zum Kasseler Flughafen: Todesstoß für den Airport

Kassel/Calden. Machen wir uns nichts vor: Der Rückzug der Fluglinie Germania vom Kasseler Flughafen wird der Todesstoß für den Airport sein. Ein Kommentar von Frank Thonicke.

Im Winter gibt es keine touristischen Flüge, und auch im Sommer 2017 nicht. Das ist für das 280-Millionen-Projekt Kassel-Calden eine Katastrophe. Die wenigen Flüge zur documenta nach Athen und das bisschen Fracht reichen nicht, um den Flughafen am Laufen zu halten. Und wer glaubt, der Flughafen würde es schaffen, noch nennenswerten Flugverkehr nach Kassel zu holen, verkennt die Realität.

Die wird in Calden geprägt von einem Geschäftsführer, der nur mit privaten Eskapaden und nicht mit seriöser Arbeit von sich reden machte. Den Flughafen brachte Ralf Schustereder kein Stück voran. Zurücktreten braucht er nicht mehr: Die Fakten machen ihn nun arbeitslos.

Einer hielt stets zu ihm: Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU). Auch ihm fehlte der Mut, die Initiative und der Wille, dem Kasseler Flughafen zu helfen. Der letzte Akt eines großen Trauerspiels hat begonnen.

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PraterAntwort
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...meine Ufrlaubsplanung 2016 ist beendet...:-(((

BolleAntwort
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Gute Idee. Schönes Viertel-Meile-Rennen lies sich leicht verwirklichen.

stachus67Antwort
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Wieder weichen Sie auf eine recht simple Frage aus. Oder liegt das noch immer an den Hiobsbotschaften verbunden mit dem Todesstoß für den Schnitzel Airport ? Diese Nachrichten zu verarbeiten ist sicher für manche Jubler nicht ganz einfach.

Kommentare

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