Badevergnügen für 100 Hunde im 

Wasserspaß für Vierbeiner im Caldener Waldschwimmbad

Schwimmpause: Auch Claudia Schöppe (links) war mit ihren Hunden Jackie und Chira beim Hundeschwimmen dabei. Ihre Freundin Ina wollte das Ereignis ebenfalls nicht verpassen. Fotos:Temme

Calden. Wenn Labradore gewaltige Sprünge ins Becken machen, Terrier nicht müde werden, ihr Spielzeug zu apportieren und wasserscheue Bulldoggen höchstens mal einen Fuß ins kalte Nass stecken, ist Schwimmbadzeit für Vierbeiner.

Zum Abschluss der Saison öffnete das Caldener Waldschwimmbad am Freitagnachmittag für Hunde seine Pforte, lud zum zweiten Mal zum Hundeschwimmen ein.

„Leider finden das nicht alle toll - wie ich gehört habe, beschwerten sich etliche heute bei der Gemeinde über unsere Veranstaltung“, sagte Badbetreiber Alexander Schmeh. Was es am Hundeschwimmen zu kritisieren gibt, konnten die 150 Besucher mit ihren 100 Tieren nur schwer nachvollziehen. „Das Wasser wird sowieso vor der kommenden Saison abgelassen und anschließend das Becken komplett gereinigt - hygienische Bedenken, sollte da wohl niemand haben“, erklärte Andreas Brämig, der mit seinem Berner Sennenhund Sam dabei war. Wie die meisten, wagte sich der Kasseler mit den zahlreichen Hunden ins kühle Nass. „Leider ist mein Sam nicht dazu zu bewegen, ins Wasser zu kommen, doch er hat mit den vielen anderen Hunden hier auch so seinen Spaß.“

Spielzeuge zum Beckenrand

Gar nicht mehr aus dem Pool herauszubekommen war hingegen Schafpudel Lennox oder auch der Weiße Schäferhund Nero genoss diese besondere Abwechslung. Fast alle Halter hatten Spielzeuge mitgebracht, die ihre Schützlinge wieder und wieder zum Beckenrand brachten.

Nass wird jeder

Wie es sich für einen echten Hund gehört, wurde sich nach jedem Ausflug ins Wasser, erstmal gründlich geschüttelt. „Ob man ins Wasser geht oder draußen bleibt - nass wird hier heute jeder“, so die Erfahrung von Dennis Weber aus Baunatal.

Grundsätzlich bekam Schmeh für seine Veranstaltung viel Lob von den Tierfreunden. Es gebe zwar einige Seen, an denen man mit seinem Hund gemeinsam schwimmen könne, aber so etwas wie hier in Calden, hätten sie noch nie erlebt, so Sandra Gude aus Hann-Münden. Den meisten Fellnasen machte das Badevergnügen einen solchen Spaß, dass sie hin und wieder eine Zwangspause verordnet bekamen. „Eine viertel Stunde schwimmen entspricht ungefähr zwei Stunden laufen am Stück - die meisten Hunde kennen da einfach ihre Grenzen nicht“, erläutere Florian Gude.

Doch nicht alle hatten Lust auf eine Erfrischung. Dazu zählte etwa die Shar-Pei Hündin Helga, die partout nicht ins Wasser wollte. Dafür vertrieben sich all jene mit ihren Artgenossen die Zeit, spielten am Beckenrand und hatten Spaß mit der Dusche. Nach einer Stunde waren die meisten restlos erschöpft vom Toben im Pool. Putzig sah es aus, wenn die Fellnasen aus dem Handtuch lugten und es sich auf einem der Liegestühle bequem gemacht hatten.

Waldschwimmbad Calden: Freibad für Hunde

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