Jubiläumsort Vaake präsentiert sich als eine von sechs Kreisgemeinden in Herborn

Fischerdorf auf dem Hessentag

Der Festwagen ist startklar: Berit Janßen, Michael Geselka, Andreas Vollack und Knut Zierenberg (von links) fahren mit zum Hessentag nach Herborn. Foto:  Siebert.

Vaake. Insgesamt 300 Stunden benötigten Mitglieder des Orga-Teams „1150 Jahre Vaake“ und engagierte Menschen aus Reinhardshagen, um den Festwagen für den Umzug zum Hessentag in Herborn zu gestalten. Seit Montag sind alle startbereit.

Noch bis Sonntag feiern die Hessen - und die Vaaker sind dabei. „Wir sind stolz darauf, als eine von fünf Gruppen aus dem Landkreis Kassel unser Jubiläumsdorf Vaake auf dem Hessentag in Herborn im Festumzug vertreten zu dürfen“, sagte dazu Michael Geselka vom Orga-Team. So würde man Vaake weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt machen. Per Videokamera auf dem Festwagen wird der Festumzug im Internet live zu sehen sein.

Thema des Festwagens: Die Präsentation der Vaaker Geschichte und die Darstellung Vaakes als Fischerdorf. Alte Aalreusen, einen alten Anker und Netze hat Karl Ebel aus Gimte, einer der letzten ehemaligen Weserfischer, zur Verfügung gestellt.

Auf dem Vaaker Wagen mit Zugnummer 76 wird außerdem ein Fachwerkhaus mitfahren, das Auszubildende des Zimmererhandwerks im zweiten Ausbildungsjahr hergestellt haben. Nach dem Umzug wird es einem Kindergarten im Altkreis Hofgeismar als Spielhaus zur Verfügung gestellt. Großes Engagement brachte da die örtliche Zimmerei Brauner ein.

Acht Stunden bis Herborn

Am Montag wurden Festwagen und Zugmaschine vom Tüv abgenommen, am Donnerstag geht es los. Zehn Leute werden den Festwagen begleiten. Für die 178 Kilometer wird die Gruppe mit 25 Kilometern pro Stunde acht Stunden benötigen. „In Herborn dürfen wir in einer Schule zwei Klassenzimmer beziehen und den Schulhof für den Fertigbau des Festumzugwagens und Verkleidung des Schleppers benutzen“, berichtet Geselka.

Zurückblickend berichten die Organisatoren, dass bis zur Fertigstellung am Wochenanfang einige Hürden überwunden werden mussten. Ein Anhänger und eine Zugmaschine mussten her. Landwirt Fred Becker hat den Anhänger zur Verfügung gestellt und Landwirt Claus Baumgärtl überließ der Gruppe für die vier Tage einen Traktor. Ein Fahrzeug für den Transport der Utensilien für den Festwagen musste gefunden werden. Da dachten die Organisatoren an das Feuerwehrfahrzeug „Gerätewagen Nachschub“. Doch der Gemeinderat hat dies nicht genehmigt. Die Firma Impex-Polymer sprang ein und stellte einen Lkw bereit. Für den Transport der Begleiter hat die Gemeinde Reinhardshagen das Bürgermobil zur Verfügung gestellt. (zpy)

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