Die Glashütte in Theresienthal

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    • 17.02.13
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Sonderausstellung im Glasmuseum

Ausstellung: Die Glashütte in Theresienthal

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Immenhausen. Die erste Sonderausstellung des Jahres mit dem Thema „Die Glashütte Theresienthal - Kunst- und Gebrauchsglas vom Jugendstil bis 1939“ wird am Samstag, 23. Februar, um 15 Uhr im Glasmuseum Immenhausen eröffnet und ist bis zum 7. Juli zu sehen.

Die Glashütte Theresienthal im Bayerischen Wald gehörtzu den wenigen noch heute tätigen Manufakturen in Deutschland. Aus der langen Zeit des Bestehens der Hütte werden Produkte des Jugendstils vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg gezeigt.

Die Präsentation ist ein kleiner Teil der Privatsammlung von Stephan Buse, der die Stücke für diese Schau zusammengestellt hat. Stängelgläser und Römer, vielfältig in Form, Farbe und Veredelung, bilden den Schwerpunkt der Ausstellung, doch auch die eher schlichten Ergebnisse der „Neuen Sachlichkeit“ der 1920er-Jahre sind zu sehen.

Die Geschichte der Hütte begann im Jahre 1836, als der aus Böhmen stammende Glashändler Franz Steigerwald im Bayerischen Wald in der Nähe von Zwiesel eine Glashütte gründete, die zu Ehren der Gemahlin des bayerischen Königs Ludwig I. den Namen Theresienthal erhielt.

Damit nahm die sowohl erfolgreiche als auch wechselvolle Geschichte dieser Glasmanufaktur ihren Anfang. Kunden der Hütte waren nicht nur der bayerische Königshof, sondern der gesamte Adel Europas, zahlreiche Auszeichnungen und Preise auf Ausstellungen im In- und Ausland zeugen von der Leistung des Unternehmens.

In der Epoche des Jugendstils ab 1900 arbeiteten namhafte Künstler und Designer für Theresienthal, allen voran Hans Christiansen, der mit geschwungenen Linien und Motiven aus der Botanik die Dekore gestaltete.

In der Zeit des Nationalsozialismus bis 1945 wurde die Produktion der Theresienthal-Hütte nahezu eingestellt, erst in den Wirtschaftswunderjahren nach 1950 erholte sich das Unternehmen. Allerdings litt das Werk in den 1970er- und 80er- Jahren unter der Konkurrenz aus dem Ausland. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten versucht sich das Unternehmen seit 2006 mit handwerklich geprägten Luxusgläsern, einer Neuauflage historischer Sammlergläser und neuen, hochwertigen Kollektionen auf dem Markt zu behaupten.

Info: Die Ausstellung ist geöffnet von: Dienstag bis Donnerstag 10 bis 17 Uhr; Freitag bis Sonntag 13 bis 17 Uhr. Feiertage auf Anfrage unter 0 56 73/20 60; E-Mail: glasmuseum@immenhausen.de; Internet: www.immenhausen.de/glasmuseum

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