Neues Flutlicht in Udenhausen

Acht Strahler sorgen für Helligkeit auf Sportplatz

Udenhausen. In die Jahre gekommen war die Flutlichtanlage des Udenhäuser Sportplatzes. Dieser nahm sich der Förderverein des Turn- und Sportvereins Udenhausen (TSV) an, akquirierte Fördergelder und begann vergangenes Jahr mit den Bauarbeiten für die neue Ausleuchtung.

Dass das gesamte Areal nun annähernd taghell ist, konnten Zuschauer und Gäste bei der Einweihung erleben. Den Rahmen für die offizielle Inbetriebnahme bildete das Gruppenligaspiel der SG Hombressen/Udenhausen gegen die SG Calden/Meimbressen gestern vor einer Woche.

Idee seit zehn Jahren

„Fast 40 Jahre war unsere alte Beleuchtung alt - es war dringend an der Zeit, etwas zu verändern“, sagte Karsten Krohne, Vorsitzender des TSV Udenhausen. Die Idee dazu hatten die Mitglieder des Fußballfördervereins schon vor zehn Jahren, die Realisierung gelang ihnen dennoch erst vergangenes Jahr. Immerhin kostete die neue Flutlichtanlage ganze 43 000 Euro, eine Summe, die ohne Fördergelder nicht zu stemmen gewesen wäre. Unterstützung gab es dafür von verschiedenen Seiten: Da war zum einen das Land Hessen, welches das Projekt mit 14 000 Euro anschob. Außerdem gab es vom Landessportbund knapp 8000 Euro, vom Landkreis Kassel fast 4000 Euro und noch mal die gleiche Summe in Höhe von fast 4000 Euro von der Stadt Grebenstein. Die noch fehlenden 14 000 Euro wurden jeweils zur Hälfte von Sponsoren und dem Förderverein finanziert.

Strahler auch an Platzmitte

Waren bisher nur an allen vier Ecken des Platzes Lichter installiert, so kamen an den Seiten mittig des Feldes zwei weitere hinzu. Jeder Mast wurde mit zwei Strahlern ausgestattet, so dass die ehemals vier schwachen Lichtquellen nun durch acht ersetzt wurden. Da für die zusätzlichen Masten nicht nur Fundamente gegossen werden mussten, sondern auch eine unterirdische Stromleitung benötigt wurde, kam die recht hohe Summe zustande. Obwohl die Arbeiten schon im vergangenen Dezember begonnen hatten, wurde jetzt erst die Anlage eingeweiht, wofür es eine einfache Erklärung gibt: „Da es Anfang des Jahres zu feucht war, konnten die Arbeiten nicht voran gehen“, erläuterte Krohne. Erst im April hätten sie mit dem Krahn auf den Rasen fahren können.

Bisher war es zu hell

Da es schließlich abends zunehmend heller wurde, fanden die Vereinsvertreter den Zeitpunkt nicht ideal, um ihre Neuerung zu präsentieren, so dass man bis zur jetzigen dunklen Jahreszeit gewartet hat. (zta)

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