Sanierung der Tartanbahn

Angerstadion bekommt Zeitmessanlage

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Noch einiges zu tun: Markus Blachnik (links), Gebietsleiter der Firma Polytan, und sein Mitarbeiter Koray Tas sind zuversichtlich, in drei Wochen die Baustelle im Angerstadion abgeschlossen zu haben. Diese Woche soll die neue Beschichtung aufgebracht werden.

Hofgeismar. Die Kunststoffbahn im Hofgeismarer Angerstadion ist in die Jahre gekommen. Deshalb wird sie derzeit von der Firma Polytan erneuert.

Daneben bekommt das Stadion eine moderne Zeitmessanlage. Diese wurde der Stadt von dem ausführenden Unternehmen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

„Für dieses System brauchten wir noch Referenzobjekte – da ich in Hofgeismar lebe, habe ich mich darum bemüht, dass Hofgeismar eines bekommt“, sagte Markus Blachnik, Gebietsleiter des Sportstättenbauers. Deshalb habe die Stadt das sogenannte Smartracks System kostenlos erhalten.

Im Zuge der Erneuerung der dreißig Jahre alten Tartanbahn, wurde die moderne Technik gleich miteingebaut. Mittels in den Boden eingelassener Magnete, kann die Laufzeit künftig exakt gemessen werden. „Die Sportler tragen einen speziellen Gürtel, der Laufzeit oder etwa die Schrittzahl genau festhält“, so Blachnik, die Daten müssten anschließend auf einen Computer mit entsprechender Software übertragen werden. Neben der einfachen Handhabung, da Auf- und Abbau wegfallen, liegen weitere Vorteile im Erstellen eines professionellen Trainingstagebuches. 31 000 Euro kostet diese Messanlage, die bisher nur sehr wenige Stadien hätten. Einziger Wermutstropfen ist, dass die dazugehörigen Gürtel noch gekauft werden müssen. „Ein Gürtel kostet etwas mehr als 1000 Euro“, verrät der Fachmann.

Seit sechs Wochen wird an der neuen Kunststoffoberfläche gearbeitet. Da sie von der Witterung abhängig seien, hätte es sich hingezogen – allerdings wollten sie spätestens in drei Wochen mit der Baustelle fertig sein, sagte Blachnik. Eine Viertelmillion hat die Stadt in die neue Bahn investiert, die nicht komplett ausgewechselt, sondern saniert wird. „Wäre sie komplett ausgewechselt worden, wäre sie doppelt so teuer geworden.“

Fast 6000 Quadratmeter werden mit einer drei Millimeter dicken neuen Beschichtung versehen, die wie bisher in ziegelrot daherkommt. Der ursprüngliche Wunsch, eine blaue Bahn als Alleinstellungsmerkmal zu schaffen, wurde wegen zusätzlicher Kosten verworfen, denn „25 000 Euro wäre sie teurer gewesen.“

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