Standort bestens geeignet

Erster Bauantrag für Windkraftanlage an der Friedenseiche

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Die Friedenseiche, Mahnmal von 1871, ist das Wahrzeichen von Hombressen. 

Hofgeismar / Hombressen. Die hochgelegenen Äcker und Waldflächen auf dem Warthübel zwischen Hofgeismar und Hombressen sind begehrtes Gebiet für Windkraftanlagenbetreiber.

Erst recht, seit die Flächen nördlich der Friedenseiche bis hin zur Beberbecker Allee als Vorrangfläche für Windenergie im Teilregionalplan Energie ausgewiesen ist.

Nachdem es immer wieder Versuche gab, auf diesen optimalen Standorten Windkraftanlagen vorzusehen und schon vor 20 Jahren die Parteien in der Hofgeismarer Stadtverordnetenversammlung versuchten, diese Flächen in den Planungen außen vor zu lassen, gibt es jetzt konkrete Interessenten und schon mindestens einen Bauantrag.

Ein Investor ist Landwirt Joachim Henkes, der nahe des Waldrandes, aber noch im Offenland und etwa 400 Meter vom Naturdenkmal Friedenseiche entfernt, eine Windkraftanlage mit etwa 184 Meter Gesamthöhe errichten will. Der Bauantrag ist gestellt und alle gesetzlichen Auflagen auch hinsichtlich Tierschutz seien erfüllt, sagte Henkes auf Anfrage unserer Zeitung. Jetzt stehe noch die Genehmigung aus.

Dass der Standort auf dem Warthübel ideal für die Energieausbeute wäre, wissen auch viele andere. Unter anderem ist die Firma Uka aus Meissen interessiert, um zwischen Warthübel und Beberbecker Allee vermutlich drei Anlagen mit je 3,4 Megawatt Leistung zu bauen. In Hombressen würden bereits Grundeigentümer umworben, um Flächen bereitzustellen.

Wie es tatsächlich mit dem Areal rund um die Friedenseiche – dazu gehört auch der Bereich südlich bis zum Ortsrand Hombressens – weitergehen soll, möchte die Stadt mit einem neuen Bebauungsplan Warthübel regeln, der am nächsten Dienstag öffentlich beraten wird. Zum aktuellen Verfahrensstand wollten weder Stadt noch Regierungspräsidium Stellung nehmen.

Mehr dazu lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA Hofgeismarer Allgemeine von Freitag. 

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