Hessentag in Hofgeismar: Zahlen zum Defizit erst im Herbst

Andrea Berg beim Hessentag. Archivfoto: Zgoll

Hofgeismar. Voraussichtlich erst im September wird die Stadt Hofgeismar sagen können, wie hoch sich das mögliche Defizit belaufen wird, das durch den Hessentag entstand.

Das sagte Bürgermeister Markus Mannsbarth auf HNA-Anfrage. Dann würden voraussichtlich die meisten Abrechnungen im Rathaus vorliegen. Bisher kalkulierte die Stadt mit einem Defizit von 1,72 Millionen Euro.

Auch der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) konnte auf Anfrage noch nicht sagen, auf welchen Kosten für das erweiterte Verkehrsangebot er sitzenbleibt. Diese Zahl soll im September kommen. Investiert hatte der NVV zunächst 1,1 Millionen Euro.

Unabhängig von Kosten sei das Landesfest aber für die Stadt ein Gewinn gewesen, sagte Mannsbarth. Einige Besucher des Hessentags hätten bereits jetzt einen neuerlichen Aufenthalt in der ehemaligen Kreisstadt hinter sich. Die Stadt habe sich positiv dargestellt, das schlage auf den Tourismus durch.

Deshalb sieht man bei der Stadt den Hessentag zwar als einmalige Angelegenheit, nicht aber als Eintagsfliege. Zum einen hätten die Hofgeismarer ihre Stadt neu erlebt, zum anderen hätten sich gerade im Kunst- und Kulturbereich Menschen gefunden, die ihre Aktivitäten, die beim zehntägigen Landesfest für beste Unterhaltung sorgten, fortschreiben wollen. (tty/mrß)

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