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Über 500.000 Euro Schaden bei Brand auf Mülldeponie in Hofgeismar

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Von: Göran Gehlen, Thomas Thiele

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Hofgeismar. Auf der Kreismülldeponie bei Hofgeismar gerieten am Montagmorgen mehrere große Lkw-Müllcontainer sowie in einer Halle gelagerter Restmüll und Sperrmüll in Brand. Das Feuer dehnte sich auf 150 bis 200 Quadratmeter aus.

Da es an drei verschiedenen Orten brannte, konnte Brandstiftung zunächst nicht ausgeschlossen werden. Die Ursache ist noch nicht geklärt.

Neben zwei Containern mit Papier brannten auch eine Halde mit Restmüll sowie eine weitere, auf der Sperrmüll gelagert wurde. Die Feuerwehren konnten verhindern, dass die Flammen auf Holzhackschnitzel

Aktualisiert um 13 Uhr

übergriffen, die gleich daneben lagerten, dann wäre das Feuer sehr viel größer geworden.

Die Löscharbeiten waren gegen 10 Uhr abgeschlossen. Die Feuerwehren aller Hofgeismarer Ortsteile waren im Einsatz.

Der Brand war gegen 5.30 Uhr entdeckt worden. Da sich das Feuer stark ausweitete, waren auch zwei Großtank-Löschfahrzeuge aus Trendelburg und Calden im Einsatz. Von der Berufsfeuerwehr Kassel war ein Atemschutzcontainer im Einsatz, dem ein Großraumlüfter der VW-Werkfeuerwehr aus Baunatal angeschlossen war. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte am Brandort.

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© Gräbe

Bewohner des Wohngebiets Schanzen wurden gebeten, ihre Fenster zu schließen, da in diese Richtung der Qualm geblasen wurde. Kreissprecher Harald Kühlborn zeigte sich erleichtert, dass kein Wind zum Zeitpunkt des Brandes wehte. "Das Haupthema war für uns, dass der Rauch nicht nach Hofgeismar rein zieht", sagte er. Zwar wehte im Laufe des Vormittags dann Wind, aber der bewegte sich Richtung Liebenau. Und die Stadt war zu weit entfernt, um für ein Problem zu sorgen.

Für eine längere Betriebspause wird das Feuer auf der Deponie nicht sorgen. Es wurde bereits am Vormittag wieder gearbeitet, erklärte Kühlborn. Probleme für die Container- oder Müllanlieferung durch Privatpersonen gibt es nicht.

Zu den Schäden konnte Kühlborn zunächst keine Angaben machen. Hauptsächlich betroffen sei eine offene Halle, deren Bodenabdeckung beschädigt wurde. Ein Mitarbeiter der Deponieleitung erklärte inzwischen, dass der Schaden vermutlich über 500.000 Euro betrage, weil die Stahlkonstruktion der Halle und die Fotovoltaikanlage auf dem Dach beschädigt wurden. (tty/gör/ygc/zta)

Bildergalerie vom Containerbrand

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