Mit Punk und Pop

"Randale" im Tierpark: Kinderrockband zu Gast

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Zu Gast im Tierpark: Die Kinderrockband Randale, hier mit Sänger Jochen Vahle beim Bad in der Menge.

Sababurg. Wenn sich Randale ankündigt, ist Rabatz im Tierpark angesagt: Die bekannte Kinderrockband war beim Lichterfest zu Gast. 

Mächtig musikalischen Radau machte die Bielefelder Kinderband am Wochenende in der Sababurger Anlage, brachte mit lustigem Rock’n’Roll nicht nur die jungen Besucher in Stimmung. Zum zweiten Mal waren die vier Musiker nun zu Gast beim Lichterfest, wo allerlei geboten wurde.

Da Randale im Vorjahr nur an einem Tag dabei war, kannten die meisten Gäste die Band nicht. „Wir machen Musik für Kinder, bei der auch die Eltern nicht kotzen müssen“, sagte Frontmann Jochen Vahle.

Genau das funktioniert offenbar: Während die Kinder laut mitsangen und wild umher hüpften, wippten die Erwachsenen zum Takt der Musik mit und ließen sich sogar zu vielen Bewegungen mitreißen.

Ob Vahle vom „Punkpanda Peter“ sang, mit den Kindern einen „Hühner-Ska“ tanzte oder zum Moped-Song eine Polonaise machte – Mitmachen war Programm, „allerdings gibt es bei uns keine Mallorca- Zwangsbespaßung, ruhig zuhören, ist auch völlig okay“, erklärte der Sänger. Obwohl Randale ziemlich laut, schnell und meist recht komisch daherkommt, haben die Texte ihren jungen Zuhörern oft etwas zu vermitteln: Da geht es etwa ums Zähneputzen, das Fahrradhelmtragen oder wie wichtig Bewegung ist. „Doch nie mit erhobenen Zeigefinger“, sagen die Musiker.

Auch wenn viele Stücke an die Punkbands „Die Ärzte“ oder „Die Toten Hosen“ erinnern, machen die vier Musiker auch vor anderen Stilen keinen Halt, bringen eine bunte Mischung von Punk bis Pop auf die Bühne. Seit ihrer Gründung vor zwölf Jahren konnte die Band kontinuierlich ihren Bekanntheitsgrad steigern, ist inzwischen überall in Deutschland unterwegs. 120 eigene Lieder hätten sie bisher geschrieben und zwölf CDs produziert.

Im Tierpark hat Randale den Musiker Norbert Senges abgelöst, der jahrelang mit melodischer Kindermusik unterhielt. Dass die neue, rockige Gangart durchaus bei Kindern gut ankommt, zeigte sich beim Lichterfest, wo die Band ganze sechsmal auftrat.

Natürlich war das längst nicht alles: Wie immer wurden Tier-Laternen in Form von Enten, Kaninchen und Erdmännchen gebastelt und das Rentierlager gab Einblicke. Mit einem Laternenumzug und einer Feuershow endeten die beiden Festtage, bei denen mehrere Tausend Gäste dabei waren.

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