50.000 Euro für Sanierung 

Spende für Hofgeismarer Brunnenkirche verdoppelt

Muss dringend saniert werden: Die Brunnenkirche am Gesundbrunnen in Hofgeismar. Foto: Brosche

Hofgeismar. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat ihre jährlichen Fördermittel beschlossen. Eine der geförderten Kirchen ist die Brunnenkirche in Hofgeismar, für die es 50.000 Euro gibt.

„Der Kirchenerhaltungsfonds ist eine Geschichte von drei großen E: Einsatzbereitschaft, Einfallsreichtum und nicht zuletzt Ergebnis“, so Bischof Dr. Martin Hein bei der symbolischen Übergabe des Geldes. Er bedankte sich für das große Engagement der Kirchenvorstände, der Ehrenamtlichen und nicht zuletzt der Spender selbst. „Unterm Strich ist der Kirchenerhaltungsfonds ein viertes E: eine Erfolgsgeschichte“, schloss er seine Rede.

Diese Erfolgsgeschichte wurde auf der Verleihung mit Bildern und Videos der zahlreichen kreativen Aktionen der 14 geförderten Kirchen gefeiert.

Eine, die 2015 mit Einfallsreichtum glänzte, ist die Gemeinde der Brunnenkirche. Mit zahlreichen Projekten - zum Beispiel einem Spendenmarathon und einem Flohmarkt - wurden 50.000 Euro Spendengelder eingenommen. Die dank des Kirchenerhaltungsfonds verdoppelte Summe steht nun für die dringend notwendige Sanierung zur Verfügung.

Die hohe Spendenbereitschaft hat der Gemeinde also wie erhofft einen hohen Zuschuss gesichert.

Die Brunnenkirche in Hofgeismar hat ein Feuchtigkeitsproblem. Die gerade erneuerte Orgel ist deshalb gefährdet. Rund eine halbe Million werden die Arbeiten an der Akademie- und Synodalkirche am Gesundbrunnen kosten. Deshalb ginge die Spendensammlung weiter, sagt Pfarrerin Alwine Slenczka.

Zudem gebe es noch viele ungeklärte Finanzlöcher: „Wir wissen noch nicht, was noch von Landeskirche an Zuschüssen kommt, wissen nicht, was der Kirchenkreis-Bauausschuss gibt und wie sich die Finanzsynode der Landeskirche entscheidet.“ 338.000 Euro seien so noch nicht gesichert. Je weniger Geld von außen komme, desto größer werde der Eigenanteil der Gemeinde.

Die Planungen für Spendenaktionen in diesem Jahr seien noch nicht abgeschlossen. Erster wichtiger Stichtag sei im März nach der Landessynode, wenn der Kirchenkreis-Bauausschuss die Prioritätenliste festlege. „Wenn wir eine hohe Priorität bekommen, dann werden wir im Juni oder Juli mit dem Landeskirchenamt sprechen.“

Wenn das gut ausgehe, könne man eventuell im Winter schon Aufträge für die Sanierung ausschreiben.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.