Experten bestimmten Apfelsorten

Apfelfest lockt zahlreiche Besucher nach Hofgeismar

+
Bestimmten Apfelsorten: Der Stand der Apfelexperten Sandra Pult und Helmut Sauerland zog viele Gäste an.

Hofgeismar. 2000 verschiedene Sorten gibt es in Deutschland, 30.000 weltweit: Beim Apfelfest an der Bahnhofsstraße in Hofgeismar konnten die Besucher „Jakob Fischer", „Schafnase", „Adersleber Kalvill" und viele Apfelarten mehr probieren, kaufen und von Experten bestimmen lassen.

Neben Form und Farbe des Apfels gibt es noch einige andere Merkmale, an denen die Sorte bestimmt werden kann: „Ich schaue mir den Stängel an, sitzt er beispielsweise tief und ist verdickt oder lang und dünn, außerdem sind Schale und Blüte wichtig“, erklärt Apfelexperte Helmut Sauerland, an dessen Stand viele Festbesucher stehenblieben.

Wer nicht wusste, welcher Apfel zu welchem Zweck passt, ließ sich beraten. So wollte eine Kundin einen passenden Apfel für ihr morgendliches Müsli und eine andere brauchte das Obst zum Kuchen backen. „Für das Müsli empfehle ich eine Sorte, die jetzt genussreif ist“, sagte Sauerland. Das heiße zwar, dass sich der Apfel nur zwei bis drei Wochen halte, aber die Kundin wolle das Obst ja sofort in ihr Müsli machen.

Publikumsmagnet: Einen Überblick über Herbstmode bekamen die Besucher des Apfelfestes bei einer Modenschau. Mitglieder der TSG Jazz Dance Gruppe Flash, unter anderem Sabine Rode (links) und Silke Koch, stellten die Sachen vor. 

Neben dem Apfelstand von Sauerland und einem, an dem Apfelbäume verkauft wurden, gab es zum Thema nicht mehr viel. Das tat der Besucherzahl aber keinen Abbruch. An der für den Verkehr gesperrten Bahnhofsstraße tummelten sich die Besucher bei bestem Spätsommerwetter, stöberten in den Geschäften und genossen Eis und Bratwurst in der Sonne.

Einige hatten sich in Bezug auf die Frucht aber offenbar doch etwas mehr vom Apfelfest versprochen. „Wir kennen andere Apfelfeste und sind nun etwas enttäuscht“, sagten Dieter und Brigitte Schmidt, die aus Baunatal nach Hofgeismar gekommen waren. „Wir haben, gedacht, es gibt hier mehr zum Thema Apfel zu sehen.“

Für die Betreiber des Standes mit gebrannten Mandeln, Schokoladenobst und Nüssen war das warme Wetter kein Segen. „Wir haben zwar schon gebrannte Mandeln verkauft, wenn es kälter wäre, würde das Geschäft aber besser laufen“, sagte Verkäufer Frank Schaaf. Äpfel gab es bei ihm aber auch zu kaufen und zwar knallrote, kandierte.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.