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"Interview hätte so nie erscheinen dürfen"

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Kommentare

Hofgeismar. Mehrmals versuchte die HNA-Redaktion am Donnerstag, Hofgeismars Bürgermeister Heinrich Sattler (CDU) für ein Gespräch zu gewinnen, um ihm Fragen zum Thema Beberbeck zu stellen. Alle Bemühungen waren erfolglos.

Daraufhin beantwortete die Redaktion die an Sattler gerichteten Fragen in einem "fiktiven Interview" selbst.

HNA-Chefredakteur Horst Seidenfaden entschuldigt sich im HNA-Watchblog in aller Form: "Dieser Artikel hätte so nie erscheinen dürfen." 

Wir haben uns dazu entschieden, den Artikel aus dem Internet zu entfernen. Das in der Zeitung erschienene "Interview" können Sie hier in einem PDF nachlesen.

Zudem haben wir die bereits eingegangenen Kommentare archiviert und veröffentlichen sie an dieser Stelle - weitere Kommentare können Sie im Watchblog abgeben.

dego: Mit diesem gelungenem Artikel hat die HNA seit langem mal wieder echt gute Qualität bewiesen. Mensch Leute, ich nehme all meine Kritik der letzten Wochen nicht zurück aber dass ist doch der Beweis, dass ihr mehr drauf habt als nur nachzuplappern. Klasse...

Meine Meinung: Das ist doch wohl nicht wahr. Auf welchem Niveau wird denn hier berichtet? Sie können doch nicht ein fiktives Interview erfinden! Das ist doch wirklich kein Journalismus - das ist Bild-Zeitungsstil! Unmöglich!

spatzz: ...wenn die Illusion pressewirksam wichtiger als die Realtät gemacht wird, immer politikbedeutsam.....

Schwarze Wolke: wozu das Ganze? Fiktive Antworten auf ein fiktives Interview....na ja, die Zeitung muss ja irgendwie voll werden. Herr Sattler hat auch irgendwann einmal die Nase voll von immer denselben Fragen und Beschuldigungen. Bringt uns das weiter? Es nützt letztendlich niemandem was wenn nichts dabei heraus kommt und Spekulationen gibt es ja im Übermaß.Abwarten un Tee trineken lautet meine Devise...vielleicht besinnt er sich und hat hat den ultimativen Einfall, mit dem er alle vereint.?

Genervt!: Nun denn! Der Beweis ist erbracht: Die HNA stellt die tägliche Berichterstattung ein und zieht als Schmierenkomödie übers Land. Liebe Redaktion, so etwas geht bei einer seriösen Zeitung noch nicht einmal im Feuilleton durch. Oh, Entschuldigung! Ich übersetze: Feuilleton = Kulturteil einer Zeitung, nur damit es auch alle bei der HNA-Hofgeismar verstehen. Wer meint dies sei meinerseits übertrieben, der lese doch zur Bestätigung bitte einmal den Liveticker vom gestrigen StaVo-Abend. So etwas Unterirdisches lässt ein anständiger Lehrer noch nicht einmal in einer Klasse Jahrgangsstufe 5 durchgehen. Aber Frau Thon äußerte ja auch schon gestern Abend larmoyant gegenüber Herrn Kilian „Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich noch schreiben soll.“ Ich korrigiere mich zu oben Gesagtem: Keine Schmierenkomödie sondern ein Trauerspiel.

Körler Esel: Eine journalistische Meisterleistung, denn der oder die Verfasser haben Herrn Sattler offensichtlich hinter die Hirnschale geschaut. Bleibt nur die nächste Kommunalwahl, um dem Beberbeck-Spuk ein Ende zu machen. Gerne würde ich dabei mitmachen, wenn ich könnte.

ASSISI: Na ja @dego, sicherlich hat die Sozenhäuser Genossenrundschau mit Firmensitz im Mutterland der Märchenerzähler mit diesem fiktiven Interview den Fundus an Märchen um ein weiters bereichert. Ob es nun tatsächlich die von Ihnen ersehnte, "echt gute Qualität" hat, sei – bis zu einer eher unwahrscheinlichen Autorisierung durch Herrn BM-Sattler – dahingestellt. Immerhin hatte die tendenziöse Berichterstattung dieses Blattes teilweise den Eindruck einer konzertierten Aktion mit Sattlers Neidern hinterlassen, die sicherlich nichts dazu beitrug, die sich selbst überbietenden Investoren aus allen Teilen der Welt in Scharen ausgerechnet nach Beberbeck zu locken. Zumindest diese Ziel wurde als Zwischenergebnis immerhin erreicht!

Otto: Sehr gut, das ist Satttler. Wenn er sich der Öffentlichkleit verweigert, muss man halt sein Geschwätz von gestern veröffentlichen. Der Mann steht ja zu seinem Wort und seinen Visionen.

Fall für den Presserat: Dass es aus Sicht der HNA schon fast an Gotteslästerung grenzt, wenn ein Stadtoberhaupt in einem freien Land, in dem jeder selbst entscheiden kann, mit wem er redet, ein gewünschtes Interview nicht geben mag, ist die eine Sache. Entlarvend und peinlich ist allerdings, wenn dann Interviews veröffentlicht werden, die nicht stattgefunden haben. Für was, sehr geehrter Herr Seidenfaden, glauben Sie eigentlich, bezahlen ihre Abonnenten? Mich interessiert als Leser nicht, was sich ihre Redakteure ausdenken. Ich will seriöse Informationen.

C.Langscheid: Ihr Artikel ist, in dieser Aufmachung, unterstes Niveau. Entweder bekomme ich ein Interview oder ich stelle meine Meinung dar. Euer Artikel ist zu 90% incl. Titel Herrn Sattler in den Mund geschoben. Das ist keine Pressearbeit sondern die eines Romanautors. p.s.: Ich bin weder pro noch contra Beberbeck.

BeObAcHteR: gibt es keine Möglichkeit da einzugreifen von Seiten der Landkreises zb. darf der nach dem er seine unfähichkeit mehr als bewiesen hat weiter machen was er will und durch diese " Nachbereitung " alles nur noch schlimmer machen und durch den beritt eines toten Pferdes noch mehr Geld raus hauen darauf läufst doch hinaus

Lucky2010: Mit aller Macht möchte Herr Sattler bevor er in Rente geht sich ein Denkmal in Hofgeismar und Beberbeck setzen. 

tosha: Fast scheint es, als hätte Frau Pohl ihre Wahrheit-Redakion nach Kassel ausgeliehen. Sehr schönes Interview und im Duktus von Kai Diekmann ließe sich die Aussage bestätigen "Satire darf alles". Fehlt mir nur das seit Marx bekannte Bonmot: "Das Kapital ist ein scheues Reh"

Andreas Ernst: “Absolut lesenswert und ebenso mutig ist dagegen das fiktive Interview mit dem Hofgeismarer Bürgermeister Heinrich Sattler auf der Hessenseite.” so Herr Washausen auf HNA Watchblog

Sehr geehrter Herr Washausen, wissen Sie wie wir, die Leser dies am Kaffeetisch finden: Zum Ko….. Ein Abonnement bezahlt rund 25 € im Monat für ein fiktives Interview. In den Achtzigern gab es mal die Anekdote: Mann fiel in Fleischwolf, BILD sprach zuerst mit der Frikadelle. Vielleicht sollte die HNA mal ein fiktives Gespräch mit sich selbst führen, bin schon mächtig darauf gespannt was dabei herauskommt.

Ich als Leser fühle mich hier verschaukelt und wenn man schon nichts zu berichten hat sollte man lieber Seiten weglassen. Upps, dann könnte man sich vieleicht anhören: Für so wenig Seiten soviel Geld?. Was die HNA bisher im Januar abliefert, grausam, grausam…. Ich werde nun mit mir ein fiktives Interview führen und bin gespannt auf das Ergebnis.

Erik Weihrauch: Dieses fiktive Interview hat doch nur einen Zweck: zu sehen, wie Herr Sattler darauf reagiert. Herr Sattler gibt seit mehreren Wochen wohl nichts mehr in Sachen Beberbeck und anderen Vorhaben bekannt. Er hüllt sich - wie immer, wenn jemand nicht seiner Meinung ist - in Schweigen. Ich finde diese Art der Berichterstattung zwar auch nicht sonderlich gut, aber Herr Sattler ist an dieser Misere selber Schuld. Er schreit genau das in den Wald rein und bekommt es genauso wieder zurück.

Herr Sattler hat nicht verstanden, was es heißt Bürgermeister zu sein. Er hat nur Klientelpolitik drauf und schiebt, wenn es drauf ankommt die Verantwortung dem "Parlament" zu, in diesem Fall allerdings nur seiner CDU-Fraktion (unterbewusst!). Nur die verstehen das scheinbar nicht so ganz! Bürgermeister heißt: Für ALLE und nicht NUR für den eigenen Wahlverein. Dazu gehört allerdings auch sich mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen und nicht kategorisch abzulehnen.

Einszweidrei: Der Bericht ist ganz einfach ein Spiegelbild des Laienschauspielers Henner Sattler. Ich habe vollstes Verständnis dafür, daß diese Persiflage veröffentlicht wurde. Man könnte zusätzlich noch ohne weiteres eine Abwandlung der berüchtigten Mohammed-Karrikatur mit der Bombe im Turban und dem Konterfei von Sattler anstelle des Videobildes einstellen. Dieser Bürgermeister hat das Klima in Hofgeismar vergiftet. Und wieder ist ein Jahr vorbei und Henner investorenfrei!!!

wh: Dieser Bericht ist unmöglich! Vielleicht sollte man sich mal fragen, warum Herr Sattler Ihnen nicht zur Verfügung steht. Bildzeitungsniveau. Fehlt nur noch die Auflagenzahl.

Beobachter: Dies Interview ist zwar keine seriöse Berichterstattung,es ist nett als Satire zu lesen! Aber es regt vielleicht den "Betroffenen" an sich zu äußern. Frage: Was soll er Äußern, Berichten? Außer Polemik und Vertuschung gab es bisher auch nichts, vom dem er von sich Reden machte. Könige stehen halt über dem Pö.....

Skeptiker: Ein demokratisch gewähltes Stadtoberhaupt hat es nicht nötig, seriös Auskunft über die Ver(sch)wendung von 3,5 Mio. Euro zu geben - wohlgemerkt unsere Steuergelder! Er verweigert nach Gutsherrenart Interviews, wenn das Thema ihm nicht genehm ist. Da ist es meiner Meinung nach die Pflicht einer Zeitung, neue Wege zu gehen. Ich habe mich über das erfundene Interview sehr amüsiert und hoffe, die HNA schreckt auch in Zukunft nicht vor solchen Aktionen zurück. Herrn Sattler sollte der Tritt vors Schienbein zu denken geben!

Karlheinz: Von vielen unterdurchschnittlichen Artikeln der HNA zum Thema Beberbeck ist dies mit Abstand der dümmlichste. Das ist doch kein Journalismus mehr - Beschämend und unwürdig. Auch wenn Sattler in Sachen Resort versagt hat, sollte er seine Rechte mit einer Gegendarstelllung oder Klage auf Unterlassung wahren!!! Die HNA ist "unten durch" bei mir.

walter uthe: Danke für ihren Mut, Fiktion und Wahrheit in diesem Interview zusammen zu fassen. Wenn Beberbeck nicht in jeder Beziehung so unausweichliche Konsequenzen hätte, könnte dieses Projekt den Stoff für eine Provinzposse erster Güte abgeben. Ein Bürgermeister, dem die Einsicht fehlt, wann es Zeit ist eine nicht mehr zu realisierende Idee zu beenden. Stadtverordnete denen die Zivilcourage abhanden gekommen ist, vielleicht auch der gesunde Menschenverstand. Ein Paradebeispiel für kurzfristiges politisches Kalkül, denn im März sind Wahlen. Allen Beteiligten sei ins Stammbuch geschrieben, dass Hofgeismar zur Zeit nur mit Beberbeck in Verbindung gebracht wird. Und dies mehr negativ als positiv. Ich sage nur:Ein Trauerspiel.

Jackse: Ich glaube mit diesem "Interview" wollte die HNA gegenüber dem schweigenden Sattler nur mal ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen das das hier einhundertprozentig ernst gemeint ist. Auch der HNA wird bewusst sein das Fiktion nichts in einer Zeitung verloren hat, außer vielleicht in der Fernsehvorschau. Davon ab würde es aber soweit auch garnicht kommen wenn der werte Herr Sattler den Mantel des Schweigens einfach mal ablegen würde und der Öffentlichkeit Rede und Antwort steht und zwar ohne seine Stammtischphrasen.

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