Bald indisches Schwimmbadrestaurant in Immenhausen

Hofft auf langfristige Lösung: Jörg Schützeberg. Archivfoto: Thiele

Immenhausen. Die Schwimmbadgaststätte in Immenhausen wird voraussichtlich Mitte März wieder geöffnet.

Am Donnerstagabend hatte der Magistrat über einen neuen Pächter entschieden: Vikas Kumar ist Inder und lebt in Immenhausen. Er will sich selbstständig machen, nachdem er viele Jahre als Koch gearbeitet hat. „Die Küche wird schwerpunktmäßig indisch sein“, sagt Bürgermeister Jörg Schützeberg (parteilos). „Daneben wird es auch Pommes und Currywurst für die Schwimmbadgäste geben.“

Schützeberg verspricht sich von dem neuen Pachtverhältnis eine Aufwertung für das Schwimmbad und die Stadt. „Einen Inder gibt es hier nicht, das ist mal etwas anderes. Wenn der neue Pächter seine Sache gut macht, erwarte ich eine positive Resonanz und viele Gäste.“ Die Stadt könne sich auch vorstellen, den Gastronomen mit eventuellen Umbauten zu unterstützen. „Das ist aber Zukunftsmusik. Wir müssen erst sehen, wie das neue Restaurant dann läuft.“ Im besten Fall würde sich der Pächter länger als ein Jahr - über diesen Zeitraum geht der jetzige Pachtvertrag - an die Gaststätte binden.

Jetzt stehen aber erstmal keine Veränderungen der Räumlichkeiten an. Die Klingel im Schwimmbad, mit deren Hilfe die Gäste über eine Gegensprechanlage im Restaurant bestellen können, bleibt vorerst. „Das Thema wird immer wieder auf den Tisch kommen“, so Schützeberg. Denn die Gaststätte ist nicht direkt mit dem Schwimmbad verbunden.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Schwierigkeiten, einen zuverlässigen Pächter zu finden. Der letzte Betreiber hatte seinen Vertrag zum Ende 2015 gekündigt, ein neuer Interessent war gefunden. Dieser sprang jedoch wieder ab. Mit Vikas Kumar verspricht sich die Stadt nun eine längerfristige Lösung.

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