Von Kasseler Augustinum gekürt 

Mariendorferin backt besten Apfelkuchen in Nordhessen

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Mag guten Kuchen: Auch Ursula Beckmann-Peter selbst ist vom Geschmack ihres Kuchens überzeugt. Äpfel und Walnüsse aus ihrem Garten hat sie darin verarbeitet. 

Mariendorf. Wer guten Kuchen backen will, sollte schon ein Leckermäulchen sein – davon ist zumindest Ursula Beckmann-Peter überzeugt. 

Die Mariendorferin muss es wissen: Sie wurde vor Kurzem für den besten Apfelkuchen der Region ausgezeichnet. 

Wie 70 weitere Kuchenbäcker folgte die 65-Jährige einem Aufruf der Kasseler Seniorenresidenz Augustinum, bei dem die besten Apfelkuchenrezepte im Raum Kassel gesucht worden. „Die Hälfte der Einsendungen hat sich sehr geähnelt – von den übrigen haben wir 20 nachgebacken“, sagt Gerhard Bolte, Küchenchef des Hauses. Neben dem Geschmack bewertete die Jury Optik, Originalität und Zeitaufwand der Backanleitungen. 

Obwohl Beckmann-Peters Backwerk nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt, hat sich ihr Kuchen dennoch durchgesetzt. „Ich habe nicht irgendwo abgeschrieben, sondern etwas Eigenes kreiert“, sagt die ehemalige Lehrerin. Orientiert habe sie sich dabei am Rezept für einen Apfelweinkuchen, vor allem bei den Maßangaben. Entstanden ist so ein köstlicher Apfel-Walnuss-Kuchen, der durch seinen fruchtig-nussigen Geschmack besticht. Durch die dünne Vollkornteigschicht ist die Leckerei alles andere als dröge, kann also auch gut ohne Sahne genossen werden. 

Bei der Pensionärin werden nur Äpfel und Nüsse aus dem heimischen Garten als Zutaten verwendet. „Vor allem die Nüsse zu knacken und auszupulen ist sehr zeitaufwendig.“ Mit dem Schnippeln des Obstes und den restlichen Arbeitsschritten benötige sie drei Stunden, bis ihr Werk in den Ofen wandere. Boskop, Cox Orange oder Ingrid Marie sind Sorten, die die Pensionärin empfiehlt – säuerliche, feste Äpfel eben. Bei genauem Befolgen der Anleitung sollte es keine Probleme beim Nachbacken des Siegerkuchens geben. „Nur das Karamellisieren der Nüsse ist etwas knifflig – da muss man vorsichtig mit der Hitze sein.“ 

Dass ihr Kuchen den ersten Platz holt, damit hatte Beckmann-Peter nicht gerechnet. Als sie dann im Augustinum ihren Kuchen gesehen habe, habe sie nicht schlecht gestaunt. Bei der Prämierung gab es nicht nur eine Kostprobe des Siegerkuchens – auch der zweit- und drittbeste wurden verkostet: Eine Variante mit Püree und ein besonders schnell und einfach herzustellender Kuchen. 

Das Rezept des Gewinnerkuchens finden Sie am Mittwoch in unserer gedruckten Ausgabe.

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