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Regiotram brannte am Bahnhof Fürstenwald

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Brand am Bahnhof: Mit einer Leiter stieg die Feuerwehr auf das Dach der Regiotram, um den Brandherd zu finden. Foto: Klinge
Brand am Bahnhof: Mit einer Leiter stieg die Feuerwehr auf das Dach der Regiotram, um den Brandherd zu finden. © Foto: Klinge

Fürstenwald. Ohne Verletzte ging der Brand in einer Regiotram am Bahnhof Fürstenwald aus. Alle Fahrgäste konnten den Zug verlassen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag. Der Triebfahrzeugführer bemerkte auf der Fahrt zwischen Zierenberg und Fürstenwald Unregelmäßigkeiten und informierte telefonisch die Notfallleitstelle der Bahn in Frankfurt. Daraufhin alarmierte die Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Kassel gegen 16 Uhr zwei Caldener Löschzüge mit den Wehren aus Calden, Ehrsten, Fürstenwald und Meimbressen mit dem Alarm, dass am Bahnhof Fürstenwald ein Schienenfahrzeug brenne.

Aktualisiert am Montag um 9.55 Uhr

Beim Eintreffen der ersten Einheit aus Fürstenwald mit dem Einsatzleiter Gemeindebrandinspektor Robert Homburg war eine starke Rauchentwicklung aus einem Triebfahrzeug zu sehen. Das aus Richtung Zierenberg kommende Fahrzeug hatte am Bahnhof Fürstenwald gestoppt und alle Fahrgäste hatten den Zug bereits verlassen. Nur der Zugführer war noch an Bord.

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Der Brand war im Bereich des Maschinenraumes im Dach des Fahrzeugs entstanden. Nachdem der Bereich Fürstenwald stromlos geschaltet war, kletterte die Feuerwehr Calden über eine Leiter auf den Zug und suchte mit ihrer Wärmebildkamera in Absprache mit dem zuständigen Notfallmanager den Brandherd. Der zweite Löschzug baute gleichzeitig eine unabhängige Wasserversorgung zur Brandbekämpfung auf, brauchte aber kein Wasser abzugeben. Die 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bundespolizei konnten nach 45 Minuten wieder abrücken.

Auf Anfrage erklärte die Bundespolizei am Sonntag, dass es sich vermutlich um einen technischen Defekt im Motoraggregat der Klimaanlage gehandelt habe. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Regiotram wurde anschließend abgeschleppt.

Die Feuerwehr Calden erklärte, dass nicht mehr gelöscht werden musste, weil die Rauchentwicklung nach dem Stopp des Zuges nachgelassen hatte. Offene Flammen seien nicht entdeckt worden. Die Wasserversorgung war vorsorglich aufgebaut worden. Einen Brand in den elektrischen Anlagen hätte man mit Schaum, Pulver oder CO² bekämpft. Das wäre in Absprache mit dem Notfallmanager der Bahn geschehen, um den Schaden möglichst zu begrenzen. (eg/tty)

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