Pflanzenflohmarkt in Lamerden lockte viele Hobbygärtner – Mehr als 20 Aussteller

Rüsten für die grüne Saison

Hingucker: Am Stand von Maria Hoppe war viel Betrieb. Sie und auch die anderen Anbieter zeigten sich zufrieden mit dem Verkauf. Hier erwerben gerade Susanne und Carina Pieper, Lena Bettendorf sowie Rolf und Marlene Becker Grünes für ihre Gärten (von links).

LAMERDEN. In einem Punkt sind sich Hobbygärtner stets einig: Es gibt kaum etwas Erholsameres als im Grünen zu sein, mit Erde und Pflanzen zu hantieren. Schwärmereien über das Gärtnern konnte man am Samstagvormittag beim Pflanzenflohmarkt in Lamerden auf Hof Sasse zuhauf erleben, schließlich waren die Naturliebhaber unter sich.

Zum dreizehnten Mal veranstaltete Initiatorin Christiane Sasse den beliebten Flohmarkt, an dem auch dieses Jahr mehr als 20 Aussteller teilnahmen. Ein breites Angebot an Stauden, Sträuchern und Gräsern, aber auch Gesundes für den Magen wie Tomaten- und Paprikapflanzen konnte man bei den Standbetreibern erwerben. Ergänzt wurde dieses durch besondere Öle, die etwa mit Quitte und Orange aromatisiert worden waren, hübschen Trockengestecken sowie natürlich den Insektenhotels und Nistkästen des Hausherrn Gerhard Sasse.

„Auch der Naturschutzbund wirkte diesmal mit, verkaufte Schwalbenkästen, die gut angenommen wurden“, berichtete die Veranstalterin.

Austausch und Beratung

Nicht nur die Pflanzenvielfalt lockte die vielen Besucher, auch der Atmosphäre selbst wegen kommen die meisten immer wieder gerne zum Flohmarkt. „ Hier wird man so nett beraten und auch der Austausch mit anderen Gartenbesitzern macht Freude“, bemerkte Angelika Kloppmann aus Deisel. Für sie sei ihr Garten sehr wichtig - oft sei sie den ganzen Tag im Grünen, was für sie so etwas wie Therapie sei.

Von der Dahlienknolle über Magerithen, Pfingstrosen oder Phlox bis hin zu Pfirsich- und Kirschbäumchen und allerlei Kräutern wurden beim Markt feil geboten. Typische Bauerngartenblumen und eben Sträucher und Bäume, die es schon immer hier gab, standen im Fokus. Dass man für die Zucht Liebhaber sein muss, erkärte Tatjana Dowschik, die viele verschiedene Tomatenpflanzen anbot: „Es ist schon auch Arbeit, beispielsweise gehe ich nochmal sehr spät abends in mein Gewächshaus und feuere den Ofen dort nach, damit die Pflanzen in einer warmen Umgebung bleiben.“ Hinzu käme das Pflanzen, Pikieren und Versetzen, was ebenfalls zeitaufwendig sei.

Von Tanja Temme

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