Sieburg Ahoi mit drei Stunden Action

Tanzgruppen bestimmen die Show

Die Prinzengarde war wieder mit einem Garde- und einem Showtanz am Start: Das Publikum war begeistert. Fotos:  Löschner

BAD KARLSHAFEN. Wieder war der Saal mit gut 200 feierwilligen Jecken voll, wieder konnte der Karnevalsclub Sieburg Ahoi ein dreistündiges Programm bieten. Für ausgelassene Stimmung sorgten immer wieder die Tanzgruppen, allen voran die Prinzengarde. Gardetanz und zu später Stunde der Showtanz waren erneut umjubelte Höhepunkte.

Auch der Nachwuchs überzeugte: die 15-köpfige Jugendtanzgruppe konnte geteilt werden, sodass das Publikum in den Genuss von zwei Auftritten zu fetziger Musik kam. Dem stand die Elterngeneration kaum nach: die Twister-Sisters tanzten die „Zehn kleinen Jägermeister“ und das Männerballett Lückenfüller ließ es bei einer Mallorca-Party mit viel nackter Haut krachen.

Dem traditionellen Einmarsch des Prinzenpaares, Michaela und Markus Blaumeiser, folgte gleich ein erster offizieller Empfang: das Beverunger Prinzenpaar war zum Besuch in Hessen angereist. Der Sketch der Namenlosen (Tatjana Esenoglu und Katharina Krauke) und der Auftritt des Helmarshäuser Spielmannszuges sorgten für Stimmung.

Auch die Politik kam nicht zu kurz: „Der Bürgermeister sieht in seiner Seemannsuniform aus wie der Kapitän vom Traumschiff.“ „Genau - alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!“ Nicole und Heike Spatz mischten als die Spatzen Lokales und Privates. „Ich fange jetzt an zu sparen. Ich lasse die Zigarette nach dem Sex weg.“ „Prima - da sparst du ja schon zwei Stück im Jahr!“ Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr mündete der Spatzen-Auftritt wieder in ein Tänzchen mit Pfarrer Daniel Fricke, der diesmal mit einem Twist die Zuschauer von den Stühlen riss.

Den Karnevalsboten Thorsten Helmbrecht und Frank Döhne gehörte der Rückblick auf das Geschehen im Ort. Die Rewe-Schließung und das teure Thermendach standen da der erfolgreichen Flüchtlingsunterbringung und der „Hessen“, die trotz Verschrottungsplänen immer noch fährt, gegenüber. Ein bisschen Wahlwerbung für CDU und FWG konnten sie sich nicht verkneifen und genau wie zuvor die Spatzen erklärten auch die Karnevalsboten die Hafen-Abstimmung noch einmal ganz einfach: „Ja heißt Nein und Nein heißt Ja!“ Wie auch immer - danach wurde zur Musik von DJ Roland gefeiert. (zlö)

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