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Wohnhaus brannte in Fürstenwald: 60 Retter im Einsatz

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Brand im Obergeschoss: Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. © HNA

Fürstenwald. Mit dem Alarmstichwort „Brand in Gebäude in Fürstenwald“ sind die vier Caldener Feuerwehren aus Fürstenwald, Ehrsten, Meimbressen und Calden am Mittwochabend gegen 23.40 Uhr alarmiert worden.

Beim Eintreffen bot sich dem Fürstenwalder Wehrführer Karsten Ledderhose folgendes Bild: Brand mit Flammenbildung im gesamten ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Weimarer Straße. Das Feuer war im Schlafzimmer im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Zwei mit Rauchgas verletzte Bewohner hatten das Haus bereits verlassen.

Die 45-Jährige Bewohnerin erlitt Verbrennungen an Gesicht und Händen und Schnittverletzungen an den Beinen, der 18-Jährige Sohn der Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung. Alle anderen Hausbewohner kamen unbeschadet davon.

Über zwei Steckleitern von außen sowie durch das Treppenhaus gingen dann Feuerwehrleute mit Atemschutzgerätet gegen den Brand vor. Der ebenfalls alarmierte erste Caldener Lö

Aktualisiert um 17.37 Uhr.

schzug stellte weitere Personen mit Atemschutzgerät bereit. Zur Unterstützung wurde von der Caldener Einsatzleitung zudem die Drehleiter aus Immenhausen angefordert und eingesetzt.

Die beiden verletzten Bewohner wurden vom Rettungsdienst zur ärztlichen Betreuung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach etwa einer Stunde war der Brand unter Kontrolle, sodass die 60 Einsatzkräfte den Einsatzort verließen. Die Feuerwehr Fürstenwald stellt aber noch eine Brandwache ab.

Die Zuständigen Kasseler Kripobeamten gehen nach Untersuchung der Brandstelle davon aus, dass ein überhitztes Elektrogerät für den Brand verantwortlich sein könnte. Den Brandschaden schätzen sie auf rund 75.000 Euro. (ki)

Wohnhaus brannte in Fürstenwald

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