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Am Mittwoch konnte das Leck in der Anlage noch nicht vollständig repariert werden. Über Nacht sollten zwei benötigte Ersatzpumpen beschafft und Donnerstag früh eingebaut werden, sagt Stefan Traut, Chef der Eissporthallen-Betriebsgesellschaft KEBG. Er ist zuversichtlich, dass die Arbeiten am Donnerstag abgeschlossen werden und die Anlage dann wieder sicher funktioniert. Wenn alles klappt, sollen die Huskies Donnerstag Abend in der Halle trainieren können. Am Mittwoch war das Training der ersten Mannschaft abgesagt worden.
© HNA/LammelEinsatz mit Gasmaske: Der Bielefelder Kühlanlagenbauer Vitali Schröder arbeitet an der defekten Pumpe in der Eishalle.Die beim Regierungspräsidenten angesiedelte Gewerbeaufsicht war von der Kasseler Berufsfeuerwehr eingeschaltet worden, weil es nach einem Austritt der giftigen und ätzenden Chemikalie am 7. Januar nun nach kurzer Zeit den zweiten Ammoniak-Alarm in der Eissporthalle gab. Um sechs Uhr war am Mittwoch die Kasseler Berufsfeuerwehr über einen automatischen Melder alarmiert worden, weil die Ammoniak-Konzentration in der Hallenluft stark angestiegen war. 20 Feuerwehrleute sicherten die Gefahrenstelle, bis gegen 8.30 Uhr eine Fachfirma aus Bielefeld eingetroffen war und mit der Reparatur begann.
Nach Angaben der Feuerwehr war es im Bereich einer Pumpe zu einem Leck in der Ammoniak-Anlage gekommen. Die Chemikalie sei aber nur in der Halle ausgetreten, in der Umgebung der Halle habe keine Gefahr bestanden. Die Gewerbeaufsicht wird nach Angaben eines Sprechers heute mit Hilfe eines Sachverständigen entscheiden, ob die Halle wieder genutzt werden kann. (ach)
Archiv-Fotos: Einsatz an der Eissporthalle
Zuletzt aktualisiert um 18.04 Uhr.
Die Sperrung der Eissporthalle, sie bleibt auch für die Kassel Huskies nicht ohne Folgen. „Wir können nicht trainieren. Die Mannschaft hat frei“, sagt Trainer Uli Egen. „Ich gehe davon aus, dass wir Donnerstagabend wieder aufs Eis können und am Freitag wie geplant gegen Duisburg spielen werden.“ Kurzfristig in eine andere Eishalle etwa nach Braunlage auszuweichen, war für Egen keine Option. „Das wäre zu stressig gewesen. Ein Großteil der Spieler arbeitet, und mit ihnen erst abends um zehn Uhr irgendwo zu trainieren, bringt nichts. Da wären wir ja vor ein Uhr nicht wieder daheim gewesen.“
Auf die Frage, ob eine fehlende Trainingseinheit nicht gerade vor dem Wochenende mit dem Heimspiel gegen die Füchse am Freitag (19.30 Uhr, Kasseler Eissporthalle) und am Sonntag beim hessischen Rivalen in Bad Nauheim (18.30 Uhr) ein Nachteil für die Huskies ist, antwortet der 56-Jährige gelassen: „Die Mannschaft ist so fit, dass ihr eine fehlende Trainingseinheit nichts ausmacht.“ Jammern bringe nichts, betont Egen. „Solche Vorkommnisse plant man natürlich nicht ein. Jetzt können die Jungs einen Tag länger regenerieren. Vielleicht ist das ja auch ein Vorteil.“ (mis)















































