Hier gibt’s in Kassel Fotos für Raser - Radar

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    • 28.04.12
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Blitzer-Säulen können bei Bedarf schnell demontiert und anderswo aufgestellt werden

Hier gibt’s in Kassel Fotos für Raser

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Kassel. An die beiden neuen Blitzer-Säulen am Jungfernkopf müssen sich nicht nur Autofahrer erst gewöhnen. „Hässlichere Kästen waren wohl nicht im Angebot?“, wollte eine Anwohnerin der Wegmannstraße wissen, als Mitarbeiter der Stadt und der Lieferfirma die Geräte am Freitag in Betrieb nahmen.

Was die Kritikerin trösten mag: Genauso schnell, wie die tonnenförmigen Kästen gekommen sind, kann die Stadt sie auch wieder abräumen und an anderer Stelle aufbauen, wo das Risiko durch Raser aktuell größer ist. Denn obwohl die Säulen fest montiert sind, gelten sie überraschenderweise als mobile Messanlagen, wie Uwe Schwarz vom Ordnungsamt erläutert.

Von einer stationären Blitzanlage spreche man dann, wenn solche Geräte mit dem Stromnetz verkabelt seien und über Induktionsschleifen in der Fahrbahn ausgelöst würden. „Alle Komponenten dieser Anlage aber lassen sich ruck, zuck transportieren“, sagt Schwarz. Der Strom komme aus einer Batterie, der Auslösebefehl von den Radaraugen an die Kameras werde per Funk übertragen.

Die erwischten Autofahrer indessen würden in hergebrachter Analogtechnik fotografiert – auf einem Film, der mit Laborchemikalien entwickelt werden muss.

Solch ein kostenpflichtiges Foto riskiert ab sofort, wer auf der Wegmannstraße nahe der Grundschule und der Kita Jungfernkopf schneller als 38 Stundenkilometer fährt. Tempo 30 ist dort erlaubt. „Fünf Kilometer mehr hält der Gesetzgeber für opportun, das können wir nicht ahnden“, sagt der Leiter Sonderdienste beim Ordnungsamt. Weitere drei Stundenkilometer gelten laut Schwarz als Abweichungstoleranz der Fahrzeugtachos.

Schneller als Tempo 38 fuhr am Freitagvormittag auf der Wegmannstraße niemand – was auch an den kontrolleursmäßig gekleideten Männern gelegen haben mag, die an den Fotosäulen hantierten. So eine Anlage stelle einen Wert um die 100 000 Euro dar, erläuterte Gerd Kautscha von der Reinhardshagener Firma Safety First, die die neuen Geräte an die Stadt vermietet und für die technische Instandhaltung sorgt. Bezahlt werden diese Leistungen aus dem Bußgeldaufkommen. Die Stadt wolle mit den neuen Tempokontrollanlagen kein zusätzliches Geld verdienen, hatte Bürgermeister Jürgen Kaiser bei der Vorstellung des Projekts gesagt. Es gehe allein darum, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Mit einem überschaubaren Zeit- und Kostenaufwand kann die Stadt die neu beschafften Geräte an jeden beliebigen Ort versetzen, falls die Unfall-Entwicklung dies erfordert. Dafür muss für jede Kamerasäule lediglich ein Betonfundament gegossen werden. Laut Auskunft der Stadt kostet dies etwa 1200 Euro pro Standort.

Von Axel Schwarz

ACHTUNG: BLITZER

Mitarbeiter des Kasseler Ordnungsamtes werden in der Woche ab Montag, 30. April, unter anderem an folgenden Straßen Geschwindigkeitsmessungen machen:

• Kleiner Holzweg

• Holländische Straße

• Philippinenhöfer Weg

• Unter dem Steinbruch

• Kasseler Straße

Die Stadt veröffentlicht als wöchentlichen Bürger-Service ausgewählte Standorte der Radarmessungen auf der Internetseite www.stadt-kassel.de Das soll das Bewusstsein für das geltende Tempolimit erhöhen. Das Ordnungsamt appelliert aber an alle Verkehrsteilnehmer, die zulässige Höchst

Rubriklistenbild: © Schwarz

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