Jacob-Grimm-Schule in Kassel und HNA luden Kommunalpolitiker zum „Speed-Dating“ ein

    • aHR0cDovL3d3dy5obmEuZGUvbG9rYWxlcy9rYXNzZWwvamFjb2ItZ3JpbW0tc2NodWxlLWx1ZGVuLWtvbW11bmFscG9saXRpa2VyLXNwZWVkLWRhdGluZy0xMTQ3MDAxLmh0bWw=1147001Jacob-Grimm-Schule und HNA luden Kommunalpolitiker zum „Speed-Dating“ ein0true
    • 03.03.11
    • Kassel
    • Drucken
    • T+T-

Jacob-Grimm-Schule und HNA luden Kommunalpolitiker zum „Speed-Dating“ ein

    • recommendbutton_count100
    • 1

Kassel. Ganz fix einen neuen Flirtpartner finden – so funktioniert „Speed-Dating“. Ums Verlieben ging es den Zwölftklässlern der Jacob-Grimm-Schule am Mittwoch sicher nicht, wohl aber ums Kennenlernen, Ausfragen, Überrascht-Werden.

Die Schüler des Leistungs- und Grundkurses „Politik und Wirtschaft“ hatten sich acht Politiker aller bei der Kommunalwahl am 27. März in Kassel vertretenen Parteien eingeladen. Mit einem Fragenkatalog präpariert fühlten die angehenden Erstwähler den Kandidaten nacheinander auf den Zahn.

Zu den Themen Kultur, Umwelt, Infrastruktur und Verkehr, Arbeitslosigkeit, Verschuldung und Stadtplanung, Bildung und Kinderbetreuung mussten die Politiker Stellung nehmen. 15 Minuten standen ihnen pro Themenfeld zur Verfügung. Dann ging’s zur nächsten Gruppe. „Befürworten Sie die Schuldenbremse?“, „Sind Sie für die Privatisierung städtischen Eigentums?“, „Wird mit Gewerbe auf dem Langen Feld nicht Lebensraum zerstört?“, „Brauchen wir eine Herkulesbahn?“.

Die Fragen haben die Schüler selbst erarbeitet, sagt Lehrerin Kerstin Otto, die das Projekt gemeinsam mit Kollegin Jenny Winkler betreut. Doch die Schüler hingen nicht nur an ihrem Konzept. Sie hakten nach. Immer wieder fragten sie, wie die schönen Ideen aus den Wahlkampfprogrammen finanziert werden sollen. Sie sei überrascht gewesen, wie langatmig einige Antworten ausfielen, sagte Leona Domes. Lara Görtz-Mann ergänzte: „Wir Schüler sind eher knappe Antworten gewöhnt.“

Lob gab es auf beiden Seiten für den Austausch auf Augenhöhe. Zwar habe jeder Schüler nur ein Thema mitbekommen, sehr wohl aber einen Eindruck erhalten, wer kompetenter wirke. „Wir fühlen uns schlauer“, resümiert Jan Majewski: „Selbst wenn wir jetzt nur wissen, wen wir nicht wählen.“ Auch die Lokalpolitiker waren mit dem ungewöhnlichen Format zufrieden. Und mit den kritischen Schülern, denen sie begegnet sind.

Rubriklistenbild: © HNA/Herzog

zurück zur Übersicht: Kassel

Kommentare

Kommentar verfassen

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.