Zweisprachige Grundschule soll 2014 starten

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    • 01.06.12
    • Kassel
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Zweisprachige Grundschule soll 2014 starten

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Kassel. Zweisprachig lernen von Anfang an: In Kassel soll es ab dem Schuljahr 2014 / 15 eine internationale Grundschule geben, in der überwiegend auf Englisch unterrichtet wird. Treibende Kraft hinter den Plänen ist das Kasseler Erdöl- und Erdgasunternehmen Wintershall.

Rainer Seele

Der zuletzt angepeilte Starttermin nach den Sommerferien 2013 habe sich nicht realisieren lassen, sagte Dr. Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender von Wintershall. Die Suche nach einem geeigneten Standort habe sich länger hingezogen als erwartet.

Inzwischen steht fest: Die internationale Grundschule soll auf der Marbachshöhe gebaut werden. Dort errichtet Wintershall derzeit auch einen Betriebskindergarten. Man wolle aber „keine Wintershall-Grundschule“, betonte Seele, sondern „eine internationale Grundschule für ganz Kassel“. Er hoffe auf ein reges Interesse an dem Angebot. Träger der Privatschule soll das Berliner Bildungsunternehmen Phorms Education werden, das an sechs Standorten in Deutschland bilinguale Ganztagsschulen betreibt.

Carsten Breyde

Wintershall als weltweit operierendes Unternehmen hat Interesse an einer international ausgerichteten Schulbildung in Kassel, um leichter Mitarbeiter aus dem Ausland anzuwerben. Man sehe das eigene Engagement in dem Schul-Projekt aber vor allem als „Beitrag zur Internationalisierung der Stadt Kassel“, sagte Seele. Auch SMA habe zugesagt, sich an der Schule finanziell zu beteiligen. K + S und VW hätten ebenfalls signalisiert, mitmachen zu wollen. Wie viel Geld Wintershall in die Schule stecken will, sagte Seele nicht, versicherte aber: „Wir werden Phorms nicht im Regen stehen lassen.“

Ziel sei, mit einer zweizügigen Grundschule zu starten, sagte Dr. Carsten Breyde, geschäftsführender Direktor von Phorms. Die Kosten dafür beziffert er auf zwei Mio. Euro pro Jahr. Sie sollen über Elternbeiträge, Sponsoren und die staatliche Förderung, die staatlich anerkannte Privatschulen bekommen, gedeckt werden.

22 Kinder pro Klasse

Angestrebt sei eine Klassengröße von 22 Kindern, sagte der Phorms-Chef. Folglich wolle man mit 44 Schülern ins erste Schuljahr gehen. Bei entsprechender Nachfrage seien auch mehr Klassen denkbar. „Je mehr Kinder, desto besser“, sagte Breyde. Die Schülerzahl habe schließlich Einfluss auf die Finanzierung. Er unterstrich aber: „Wir sind kein exklusives Spitzenangebot für Besserverdienende.“ Das Schulgeld sei nach Einkommen gestaffelt und liege im Schnitt bei 290 Euro pro Monat. Die Spanne könne aber von 80 bis 900 Euro reichen.

An dem Ziel, auch eine weiterführende internationale Schule aufzubauen, hält Wintershall fest. Wenn das Interesse da sei, strebe man zusammen mit Phorms an, einen nahtlosen Übergang für die ersten Viertklässler der bilingualen Grundschule zu ermöglichen.

Von Katja Rudolph

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