Schulverweigerer: Immer weniger Schüler ohne Abschluss

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    • 03.02.13
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Schulverweigerer

Schulverweigerer: Immer weniger Schüler ohne Abschluss

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Kassel. Die Hilfe für Schulverweigerer greift. Ein Ergebnis: Immer weniger Jugendliche in der Stadt und im Landkreis Kassel verlassen die Schule ohne einen Abschluss.

Waren es 2005 noch 97 Jugendliche ohne Schulabschluss, so hat sich die Zahl bis heute um mehr als die Hälfte auf 39 reduziert. Rückläufig ist die Zahl auch im Landkreis: Im Jahr 2008 waren es 77 Schüler (3,5 Prozent) und im vergangenen Jahr nur noch 2,4 Prozent aller Schüler, die dauerhaft die Schule schwänzten.

Seit 2009 befinden sich die Stadt und seit 2007 der Landkreis Kassel im Programm „Schulverweigerung - die 2. Chance“. Der Europäische Sozialfonds (ESF) finanziert das Programm zu 45 Prozent: Für die Stadt Kassel bedeutet das eine Förderung in Höhe von 169.000 Euro und für den Landkreis von 100.000 Euro pro Jahr.

Ziel des Programms ist es, aktive und passive Schulverweigerer im Alter zwischen 12 und 15 Jahren wieder in das Schulsystem zu integrieren, damit diese mindestens einen Hauptschulabschluss erreichen. In den Jugendämtern von Stadt und Landkreis sind mit dem ESF-Geld entsprechende Projektgruppen mit je drei Sozialarbeitern eingerichtet, die sich um die gelegentliche und permanente Schulverweigerer intensiv kümmern.

Für jeweils einen Zeitraum von zwölf Monaten befinden sich in Kassel 30 Schüler in der Maßnahme. Insgesamt benötigten aber nach Schätzungen von Detlev Barth, einem Sozialpädagogen, der das Programm von Anfang an begleitet, 90 Schulverweigerer diese Hilfe. Er und seine Kollegen können in Kassel eine beachtliche Erfolgsbilanz vorweisen: 2012 wurden 94 Prozent aller Kinder im Programm wieder in die Regelschule integriert. Bundesweit werden für die neue Auflage des ESF-Programms „Schulverweigerung die 2. Chance“ vom Familienministerium über 41 Millionen Euro bereitgestellt.

Von Christina Hein

Rubriklistenbild: © dpa

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