Kassel: Reginastraße - Garagen weg, Wohnhaus hin

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    • 17.05.12
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Neubau in der Reginastraße mit Eigentumswohnungen - Kritik von Anwohnern

Reginastraße: Garagen weg, Wohnhaus hin

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Vorderer Westen. Lückenschluss in der Reginastraße: Anstelle der alten Garagenanlage soll ein Wohnhaus mit 24 Eigentumswohnungen entstehen. Doch die Pläne stoßen im Vorderen Westen nicht überall auf Gegenliebe.

Lückenschluss: So soll das Wohnhaus in der Reginastraße einmal aussehen. Die Bauarbeiten sollen im Oktober beginnen. Illustration: Foundation 5+/nh

Anwohner kritisieren, der moderne Bau sei zu groß und passe nicht in das Gründerzeitviertel. Im Gestaltbeirat der Stadt wurde das Vorhaben dagegen wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Architekt Matthias Foitzik vom Büro foundation 5+ hat sich mit dem Entwurf an der umgebenden Bebauung orientiert. Er nimmt die Höhen der Nachbarhäuser auf. Die gegliederte Fassade sieht er als moderne Variante des historischen Bestandes aus den 1920er- und 1930er-Jahren. Brüstungen und senkrechte Elemente sind aber nicht nur Dekor, sie haben zugleich eine Funktion: Die Gesimsbänder verbergen die Markisen, die als Sonnenschutz dienen. Hinter den witterungsbeständigen Holzstelen liegen die Führungsschienen der Jalousien.

Die 64 „Regina-Garagen“, von denen nicht mehr alle genutzt werden, sollen im September abgerissen werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Oktober beginnen. Ende 2013/Anfang 2014 soll der fünfgeschossige Neubau fertig sein. Die Baukosten sind mit sieben Millionen Euro veranschlagt.

Bauherr ist die „Urbanes Wohnen Vorderer Westen GmbH & Co KG“, hinter der das Kasseler Architekturbüro foundation 5+ und der Immobilienmakler Klaus Morell (Chassalla Immobilien GmbH) stehen. Sie arbeiten bereits bei dem Neubau an der Bettenhäuser Straße 14-16 in der Unterneustadt zusammen, der im August fertig sein wird.

In dem neuen Gebäude im Vorderen Westen werden 90 bis 150 Quadratmeter große Wohnungen entstehen. Auch die Raumhöhe von 2,80 Meter orientiert sich an klassischen Altbauten. „Das wollten wir übersetzen“, sagt Morell. Die Aufteilung können die künftigen Eigentümer selbst bestimmen. Loggien, Dachterrassen und Wintergärten prägen die Dachlandschaft. In einer zweistöckigen Tiefgarage mit zwei Zufahrten werden 63 Stellplätze geschaffen, neun weitere im Straßenraum. Ein Teil der Stellplätze ist den Bewohnern vorbehalten, der Rest kann von anderen genutzt werden. Die Tiefgarage entspricht in Höhe und Breite den vorhandenen Garagen. Das 14 Meter hohe und 60 Meter lange Gebäude, das den Straßenverlauf nachvollzieht, erreicht nach Angaben der Bauherren nahezu Passivhausstandard.

Der Zuspruch ist offenbar groß. Für zwei Drittel der Wohnungen gibt es laut Morell bereits Interessenten. Die Kaufpreise liegen im Schnitt zwischen 233 000 und 400 000 Euro.

Die Pläne für den Neubau stellen die Bauherren in der Sitzung des Ortsbeirats Vorderer Westen am Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, Hand in Hand, Samuel-Beckett-Anlage 12, vor. Kontakt: Chassalla Immobilien, Tel. 05 61/3 10 94 77.

Von Ellen Schwaab

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