Mähdrescher bei Rhoden ausgebrannt: 100.000 Euro Schaden

Rhoden. Ein Mähdrescher ist am Mittwochnachmittag bei Rhoden während der Ernte in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. An dem zehn Jahre alten Claas Lexion entstand Totalschaden, den ein Polizist auf 100.000 Euro schätzte.

Der 53 Jahre alte Fahrer, Mitarbeiter eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens, blieb bei dem Feuer unverletzt. Der Mann hatte laut Polizei gegen 15 Uhr während des Mähens den Brand bemerkt und war noch auf den bereits abgeernteten Teil des Getreidefelds gefahren, so dass die noch stehende Frucht nicht in Brand geriet.

Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen, die umgehend zur Einsatzstelle zwischen der Landstraße und der B 252 ausrückten - dabei konnten die insgesamt 27 Feuerwehrleute aus beiden Stadtteilen quasi auf Sicht fahren, denn an der Brandstelle stieg eine riesige tiefschwarze Rauchsäule auf. Diese war im Umkreis von gut 20 Kilometern zu sehen.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute brannte nicht nur der Mähdrescher, sondern auch das Stoppelfeld, auf dem die Maschine stand. Die Einsatzkräfte löschten alles ab, vermochten aber einen Totalschaden an dem ursprünglich 200.000 Euro teuren Gerät nicht zu verhindern. Wie viel Getreide sich im Tank des Lexion befand, war am Abend nicht bekannt.

An der Einsatzstelle war neben einer Polizeistreife auch eine Rettungswagen-Besatzung aus Bad Arolsen zur Brandstellenabsicherung.

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