Nach Unglück auf Sportflughafen Waldeck: Flugaufsicht suspendiert

Waldeck. Nach dem Unglück auf dem Sportflugplatz in Waldeck mit einem Schwerverletzten ist ein Mitarbeiter der Flugaufsicht vom Dienst suspendiert worden. Es seien gravierende Verstöße festgestellt worden, sagte am Montag ein Sprecher des Regierungspräsidiums Kassel.

Aktualisiert am 9.7. um 15.36 Uhr

Die weiteren Untersuchungen zu dem Unfall habe die Bundesbehörde zur Untersuchung von Flugunfällen mit Sitz in Braunschweig übernommen. „Sobald der Sachverhalt vor Ort von den Mitarbeitern des Bundesamtes und der Kriminalpolizei erfasst worden ist, erhalten wir die Untersuchungsergebnisse. Danach wird entschieden, ob weitere Ermittlungen eingeleitet werden“, sagte Dr. Götz Wied, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Kassel.

Der 33-jährige Segelflugschüler aus Berlin, der nach einem Zusammenstoß mit einem Leichthubschrauber (Gyrocopter) aus wenigen Metern Höhe am Samstag abgestürzt war, ist nach Auskunft eines Sprechers der Kriminalpolizei außer Lebensgefahr. Der 49 Jahre alte Pilot des Gyrocopters aus Calden hatte nach Ermittlungen der Polizei gerade die Startfreigabe erhalten, als zeitgleich der Segelflieger mit dem Flugschüler zur Landung auf dem Flugplatz in Waldeck ansetzte.

In wenigen Metern Höhe kam es demnach zur Berührung der beiden Luftfahrzeuge. Dem Gyrocopter-Piloten gelang eine Notlandung.

Fotos vom Unglücksort

Zusammenstoß über Sportflughafen Waldeck

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Der Segelflugschüler stürzte ab und wurde schwer verletzt. Der 33-jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen. (ukl/sdl)

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