Landkreis plant neues Gebäude in Frankenberg mit Geldinstitut

Kreiskrankenhaus: Sparkasse wird Bauherr für Wohnheim

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Kreiskrankenhaus Frankenberg aus der Luft: Auf der gerodeten Fläche links soll das neue Personalwohnheim mit Krankenpflegeschule entstehen. Das alte Schwesternwohnheim soll abgerissen werden. Auf dem dann frei werdenden Gelände plant Vitos den Bau einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Waldeck-Frankenberg. Das Gelände in der Forststraße ist gerodet, mit der Errichtung des neuen Personalwohnheimes mit Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus in Frankenberg soll in den nächsten Tagen begonnen werden. 

Bei der Sitzung des Kreistages am Donnerstag wurden weitere Details zum Neubau genannt.

Interessant dabei ist: Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg beabsichtigt, das Gebäude als Bauherr zu errichten und danach an die Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH (KKH gGmbH) zu vermieten. 

Der Sparkasse soll hierzu das Grundstück in der Forststraße, das dem Kreiskrankenhaus gehört, per Erbbaurechtsvertrag zur Verfügung gestellt werden. Die KKH gGmbH trägt die Erschließungskosten von 300 000 Euro. In den zurückliegenden Tagen wurden alle Einzelheiten zwischen Vertretern des Landkreises und der Sparkasse besprochen. Der Landkreis ist alleiniger Gesellschafter der KKH gGmbH. 

Geplant ist, eine neue Gesellschaft mit der Vitos gGmbH zu gründen. Gegenüber unserer Zeitung bestätigte Sparkassen-Sprecher Karlheinz Göbel, dass die Sparkasse Bauherr werden wolle. Einzelheiten zu Kosten und zum genauen Zeitplan könne man noch nicht nennen. Für die Sparkasse ist es aktuell das zweite Großprojekt. Schon beim geplanten Neubau des Uni-Campus für die Erweiterung von Studium-Plus in Frankenberg will das Geldinstitut Bauherr werden und das Gebäude an den Kreis verpachten (wir berichteten). 

Im neuen Personalwohnheim mit Krankenpflegeschule in Frankenberg sollen 28 Wohneinheiten und 70 Ausbildungsplätze entstehen – es sollen dort wie bisher die einjährige Ausbildung und der dreijährige Ausbildungsgang für examinierte Krankenschwestern und Krankenpfleger angeboten und ausgebaut werden. Die Kosten für das Gebäude liegen bei 4,9 Millionen Euro. Bezugsfertig soll es spätestens 2018 sein.

Neben dem Neubau der Krankenpflegeschule will das Kreiskrankenhaus auch die Partnerschaft mit der Vitos gGmbH intensivieren. 

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