Preise gestiegen: Ackerland in Volkmarsen am teuersten

Waldeck-Frankenberg. In Waldeck-Frankenberg sind die Preise für Ackerland moderat gestiegen. Besonders teuer sind Flächen im Norden des Kreises, mit dem Spitzenreiter in Volkmarsen.

Deutschlandweit haben sich die Preise für Ackerland in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Für einen Hektar (10 000 Quadratmeter) werden durchschnittlich 19 600 Euro fällig (1,96 Euro pro Quadratmeter), in Hessen sind es im Schnitt 14 326 Euro (1,43 Euro).

Oft liegen die Preise für landwirtschaftliche Flächen im Kreis deutlich unter Hessen-Niveau, sagt Matthias Eckel, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Frankenberg. Die Preisentwicklung sei je nach Ort und Nachfrage sehr unterschiedlich. Wie viel eine Ackerfläche wert ist, hänge von Bodenqualität, Lage, Größe und Zuschnitt ab. „Eine Rolle bei der Preisentwicklung spielt auch die Erwartung an eine Fläche“, sagt Frank Mause, Leiter des Amtes für Bodenmanagement Korbach. Könnte aus dem Acker auch Bauland werden, steigt der Preis. Im Fall von Volkmarsen spiele dieser Faktor - zusätzlich zu den guten Böden - eine Rolle.

Das Amt für Bodenmanagement ermittelt die generalisierten Bodenwerte für den Landkreis. Das sind grobe Bodenpreise, die für jeweils eine Kommune festgelegt werden. In den Kategorien gute, mittlere und mäßige Lage werden die Durchschnittspreise pro Quadratmeter wiedergegeben. Ausgehend von den Mittelwerten gibt es die teuersten landwirtschaftlichen Flächen im Kreis mit Abstand in Volkmarsen. Die Preise liegen bei über zwei Euro pro Quadratmeter. In Diemelstadt, Arolsen, rund um Korbach, Waldeck und Bad Wildungen kostet der Quadratmeter zwischen 1,20 und 1,40 Euro. Die günstigsten Ackerlandflächen gibt es im Upland und im Südenwesten des Landkreises. Die geringsten Preise werden in Bromskirschen mit 70 Cent pro Quadratmeter fällig.

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