Besitzer wehren Anschuldigungen ab

Verschwundene Katzen: Besitzer kritisieren Peta - Dehäuser sind empört

Werden vermisst: Katzen wie diese (hier ein Symbolbild) werden derzeit in Dehausen vermisst, einige wurden bereits tot aufgefunden. Archivfoto:  dpa

Dehausen. Dass möglicherweise ein Jäger für den Tod der Katzen in Dehausen verantwortlich sein könnte, hatte die Tierrechtsorganisation Peta vermutet. Dagegen wehren sich jetzt die betroffenen Katzenbesitzer.

Peta hatte deshalb dazu aufgerufen, dass Familien ihre Haustiere besser schützen, indem „sie sämtliche Jagdaktivitäten von eigenen Grundstücken verbannen“. Grundeigentümer könnten die Befriedung ihres Grundstücks aus ethischen Gründen bei der Unteren Jagdbehörde beantragen, schrieb die Organisation in einer Pressemitteilung.

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Darüber sind die Dehäuser empört. „Fakt ist, dass einer Katze in Dehausen eine Patrone entfernt worden ist. Bei einer zweiten tot aufgefundenen Katze bestand der Verdacht, die noch sichtbaren Verletzungen eventuell einer Schussverletzung zuzuordnen“, schreiben Sylvia Vulpius, Nadine Müller, Horst Schäfer, Petra David und Gerhard Völkel in einem gemeinsamen Brief.

Die angeschossenen Katzen hätten jedoch das Dorf nicht verlassen, eine habe sich immer nur in der Nähe vom Wohnhaus der Besitzer aufgehalten, die zweite wurde auf einem Feld direkt angrenzend an ein Wohnhaus aufgefunden. „Zu keinem Zeitpunkt wurde seitens der Katzenbesitzer ein Jäger für den Tod beziehungsweise das rätselhafte Verschwinden der Katzen in Betracht gezogen“, schreiben die Tierfreunde. Das Verhältnis zu den örtlichen Jagdpächtern und Jägern sei in Dehausen sehr gut. „Wir haben die Jäger sogar gebeten, für uns die Augen mit aufzuhalten und Verdächtiges zu melden. Von daher sehen wir auch keine Notwendigkeit die Grundstücke zu befrieden, wie Peta das vorschlägt.“

Seit dem HNA-Bericht über das Verschwinden von elf Katzen in Dehausen sind zahlreiche Anrufe mit Hinweisen bei den Tierbesitzern eingegangen, berichtet Sylvia Vulpius. Bisher sei jedoch kein entscheidender Tipp dabei gewesen. (ren)

 

Hinweise zum Verbleib der Tiere an Sylvia Vulpius unter Tel. 05694/ 1558, 0157/ 74031870 oder an Horst Schäfer unter Tel. 05694/ 990622.

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