Fest „1000 Jahre Orke“ mit Gottesdienst eröffnet

Freude über die Dorfchronik: Bei einem Empfang am Dorfgemeinschaftshaus von Niederorke überreichten die Mitglieder des Historie-Ausschusses „Wir im Orketal“ mit ihrem Vorsitzenden Rainer Groß (Mitte) die ersten reich bebilderten Exemplare an die Unterstützer und Ehrengäste. Foto: Völker

Vöhl-Orke. „Dieser Ort und der christliche Glaube waren Mittelpunkt unserer Gemeinde in ihrer tausendjährigen Geschichte“, hob Kirchenvorstandsmitglied Rainer Groß hervor, Vorsitzender des Vereins „Wir im Orketal“, als er in der bunt ausgemalten Fachwerkkirche von Oberorke viele Gäste begrüßte.

Ein Festgottesdienst, zu dem die Kirche bis zu den Emporen gefüllt war „wie sonst nur an Heiligabend“, wie er sagte, leitete das Fest „1000 Jahre Orke“ ein. Es soll am kommenden Wochenende, 9. bis 12. September, mit gefeiert werden.

Rainer Groß wies auf die klare Ausrichtung des Oberorker Gotteshauses mit Lutherbildnis, seinem Lebenslauf und einem Kanzelaltar auf das Zentrum von Wort und Sakrament als „Reformationskirche“ hin.

Einen Rückblick auf die bewegte Geschichte der evangelischen Kirchspielsdörfer Ober- und Niederorke hielt auch Pfarrer Wolfgang Houska, als er in seiner Predigt das Thema „Zeit“ in den Mittelpunkt rückte und sich dabei auf eine große, auf dem Altar aufgestellte Baumscheibe bezog. Ihre Jahresringe symbolisierten ein Stück wechselvollen Lebens. „Wir sind dankbar für die Zeit, die Gott uns seit 1000 Jahren immer wieder neu schenkt“, sagte Houska.

Festliche Orgelmusik von Samuel Huhn und Lieder der seit 1984 bestehenden „Gitarrengruppe Orketal“ unter Leitung von Margret Happel verschönten den Gottesdienst musikalisch. Spontanen Beifall gab es für das auf die historische Ersterwähnung bezogene „Orcana“-Lied.

Anschließend wurde eine Bilderausstellung eröffnet und das 150-seitige Festbuch vorgestellt. Mehr dazu lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Karl-Hermann Völker

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